
Die elektronische Erfassung der rund 200 000 Abfalltonnen dient der Inventarisierung des Behälterbestandes. Jeder Tonne wird jetzt eine Adresse zugeordnet. Persönliche Daten sind auf den Chips nicht gespeichert, nur ein 14-stelliger Code. An den Gebühren ändert sich durch den Chip vorerst nichts.
Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll die Transpondertechnik bei der Einführung eines neuen, flexibleren Gebührenmodells von Bedeutung sein. "Es ist nicht beabsichtigt, die Tonnen zu wiegen und nach Gewicht abzurechnen", so Dworaczek.
Stattdessen möchten die Verantwortlichen für das Jahr 2014 ein Gebührenmodell entwickeln, das den Bürgern mehr Wahlmöglichkeiten bietet, um die Höhe ihrer Abfallgebühren zu beeinflussen – insbesondere über die Anzahl der Leerungen. Der Chip soll so auch Anreize bieten, vorhandene Systeme zur Getrenntsammlung intensiver zu nutzen. Ein entsprechender Satzungsentwurf wird erarbeitet und soll im nächsten Frühjahr den politischen Gremien des Lahn-Dill-Kreises vorliegen.
Welche Kommune wann "bechipt" wird, erfahren die Grundstückseigentümer durch ein Anschreiben. Außerdem werden aber alle Termine und häufig gestellte Fragen im Internet auf www.awld.de veröffentlicht. Auch eine Hotline informiert unter ✆ (06441) 5559593 über die Aktion.
Montageteams bis 8. September in Waldsolms und Hüttenberg unterwegs
Defekte Tonnen werden im Zuge der Umrüstung erkannt und automatisch ausgetauscht, erklärt die Abfallwirtschaft. Bis zum 8. September sind die Montage-Teams in Waldsolms und Hüttenberg unterwegs. Im Nordkreis beginnt die Chip-Ausrüstung in der ersten Oktober-Woche in Haiger.
Zu Beginn der Aktion hatten auf der Straße zurückgelassene Plastikreste für Missmut bei Anwohnern gesorgt. Sie blieben bei einem Viertel der Tonnen zurück, bei denen für die Chips ein Loch gebohrt werden muss. Die Abfallwirtschaft hatte Abhilfe angekündigt und auf feinere Bohrungen umgestellt.






























@ Udo.Reuschling: Das gibt es auch anderswo (nämlich mehr
dazu kommt noch folgende Sätze
"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu Bauen" Walter Ulbricht
"ich habe meine Doktorarbeit selbst mehr
bis November dauert diese Aktion noch.
Da könnten sich die Ordnungsämter noch
ein "kleines Zubrot" verdienen:
Die Mitarbeiter der "Verchippungsfirma" sind
mit kleinen Rollern unterwegs, die für den mehr
nicht zugelassen sind und auch keine Versicherungskennzeichen
tragen. Da hört es doch wohl auf und wird wieder mal
mit zweierlei Recht "gemessen".
Denkt sich herzlichst,
Udo Reuschling
(Heimatschriftsteller )
Was kostet eigentlich so eine Umrüstung und wer bezahlt die?
Defekte Tonnen nicht ausgetauscht.
Von 3 Tonnen nur 1 geshipt, was soll das?