Chris Paulus schließt mit 1,1 ab

AUSBILDUNG Absolventen der Werner-von-Siemens-Schule bekommen ihre Zeugnisse

Schulleiter Michael Diehl mit den besten Absolventen der Fachschule für Technik: Chris Paulus, Fabian Georg und Daniel Rüspeler. (Foto: privat)

Von den Absolventen lernten 38 in der Fachrichtung Maschinentechnik (Schwerpunkt Maschinenbau, davon 15 in der Vollzeitausbildung) und 13 in der Fachrichtung Feinwerktechnik mit dem Schwerpunkt Optik-Elektronik.

Die Studierenden hatten sich berufsbegleitend vier Jahre und in der Vollzeitausbildung zwei Jahre auf diesen Tag vorbereitet, den Schulleiter Michael Diehl als "einen wichtigen Schritt in der individuellen Lebensbiografie" der frischgebackenen staatlich geprüften Techniker bezeichnete.

"Der Abschluss erhöht Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt und ist die Eintrittskarte in verantwortungsvolle, interessante Positionen der Wirtschaft", so Diehl in seiner Festrede.

Seit Jahren gehört die enge Zusammenarbeit mit der Industrie zum Unterrichtskonzept der Fachschule für Technik.

In der Projektarbeit, einem Schwerpunkt in der Ausbildung, würden Produkte entwickelt oder Projekte bearbeitet, die häufig direkt in die Fertigung integriert werden, erläutert Hugo Müller, Leiter der Fachschule für Technik.

Ziel sei die realitätsnahe Ausbildung der Techniker. Dafür sei die enge Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft eine wichtige Bedingung.

Ziel ist eine realitätsnahe Ausbildung der Techniker

Der Notendurchschnitt der frischgebackenen Techniker lag bei 2,2.

Die besten Absolventen der jeweiligen Schwerpunkte der Fachschule erhielten während der Abschlussfeier Gutscheine für einen Einkauf im Wetzlarer Forum und Buchgeschenke: Chris Paulus, Hohenahr (Maschinenbau, Notendurchschnitt 1,1) Fabian Georg, Löhnberg (Optik-Elektronik, 1,6) und Daniel Rüspeler, Biebertal, mit 1,2.

14 Studierende erwarben in einer Zusatzprüfung Mathematik die Fachhochschulreife und können damit an allen deutschen Fachhochschulen und an einigen Bachelor-Studiengängen der Universitäten ein Studium aufnehmen.

49 absolvierten erfolgreich die Zusatzprüfung in Berufs- und Arbeitspädagogik. 31 nehmen an der DGQ-Prüfung der Gesellschaft für Qualität zum Qualitätsassistenten Technik Anfang Februar teil.

Die Werner-von-Siemens-Schule bildet Techniker und Technikerinnen der Fachrichtungen Maschinenbau und Optik-Elektronik aus. Die berufsbegleitenden und Vollzeit-Ausbildungsgänge führen junge Facharbeiter und Gesellen in vier oder zwei Jahren zum Abschluss "Staatlich geprüfter Techniker". Während des Studiums können verschiedene Zusatzprüfungen absolviert werden, die weitere berufliche Perspektiven bis hin zum Fachhochschulstudium eröffnen. (red)


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