Für Kreisel selbst zahlen

PARLAMENT Ehringshausen kann nicht mit Zuschüssen rechnen
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Mock führte aus, man habe der Ehringshäuser Verwaltung auf Nachfrage mitgeteilt, der Bereich sei grundsätzlich für einen Kreisel geeignet. Da er aber kein Unfallschwerpunktsei, werde ein solches Projekt nicht bezuschusst.

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Der Bürgermeister berichtete außerdem, dass ein Autohof an der "Sauerlandlinie" auf dem Gelände der Gemeinde Ehringshausen zwar nach wie vor aktuell sei,  sich aber zurzeit noch nicht realisieren lasse. Im Zuge einer so genannten Machbarkeitsstudie habe sich herausgestellt, so Mock, dass hier ein Bedarf bestehe. Das gelte allerdings nicht für den Wunsch der Kommune auf die begleitende Ausweisung eines angrenzenden Gewerbegebietes. Dazu sei Voraussetzung, dass es bereits jetzt einen Wunsch nach entsprechenden Flächen gebe, so der Bürgermeister weiter. Allerdings liege bislang noch keine Anfrage beispielsweise eines Logistik-Unternehmens vor. Mock schlug vor, das Thema wieder aufzugreifen, wenn die A45 in den nächsten Jahren sechsspurigausgebaut wird.

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Wohl vom Tisch ist eine Beleuchtung für den Pendlerparkplatz an der Zufahrt zur Autobahn. Der Energiekonzern EON habe der Gemeinde mitgeteilt, dass man zunächst Strom dorthin verlegen müsse. Diese Arbeiten in Höhe von 55 000 Euro ,so Mock, gingen alleine zu Lasten der Gemeinde Ehringshausen. "Das scheint mir sehr teuer", meinte der Bürgermeister.

n In Sachen Windkraft ist nach Ansicht von Mock keine Eile geboten

Auf die Frage aus dem Plenum, ob die Gemeinde noch in 2012 die Schäden am Radweg von Greifenthal nach Katzenfurt beseitigen werde, antwortete Jürgen Mock, dass dies in diesem Jahr nicht mehr finanzierbar sei. Denn: "Wir haben schlimmere Straßen."

Als lohnende Investition für die Kommune hätten sich die beide stationären Radaranlagen am südlichen und am nördlichen Ortseingang von Katzenfurt erwiesen. Nach Abzug aller Kosten habe die Gemeinde Ehringshausen im laufenden Jahr bereits 65 000 Euro eingenommen.

Weil die für die Nutzung der Windkraft geeigneten Flächen in der eigenen Gemarkung mit "hohem Konfliktpotenzial" verbunden seien, riet Mock der Gemeindevertretung noch zur Geduld. Man werde zuerst den "Teilregionalplan Energie" des Regierungspräsidiums abwarten. Es sei auch keine Eile geboten, "weil die Investoren uns nicht die Bude einlaufen".

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Dokument erstellt am 09.10.2012 um 14:07:12 Uhr
Letzte Änderung am 09.10.2012 um 16:05:22 Uhr
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