
Das gab Horst Biemer in Allendorf, Motor für die langjährige Hilfe, bekannt. Aus Weißrussland sei die Bitte um winterfeste Kleidung und Schuhe gekommen. Nach starkem Schneefall und Temperaturen um 25 Grad minus seien die Menschen auf die Hilfe angewiesen. Mit Unterstützung des Malteser-Hilfsdienstes wurde ein Lkw in Allendorf beladen, der an den Caritasverband in Minsk geht. "Unser Verein arbeitet schon seit einigen Jahren mit den Maltesern zusammen, so dass kurzfristig dieser Transport zusammengestellt werden konnte", so Biemer.
Zwei weitere Transporte, einer nach Moldawien und einer nach Bobruisk in Weißrussland, sind ebenfalls aus den Weg gebracht worden. Der Verein "Humanitäre Hilfe Osteuropa" ist in der Selbständig Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) beheimatet. Vorsitzender ist Bischof a. D. Diethard Roth aus Melsungen. In diesem Jahr kann der Verein auf seine 20-jährige Geschichte zurückblicken. Am 15. Juni 1993 startete der erste Transport mit Hilfsgütern von Allendorf aus nach Moskalenski in Westsibirien.
Ein dortiges Krankenhaus hatte um Hilfe gebeten und der Ruf war in der Allendorfer St.-Paulsgemeinde auf offene Ohren gestoßen. Seitdem bringt der Verein Hilfsgüter nach Sibirien, in die Ukraine, nach Moldawien und nach Weißrussland.







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