
Wo sich kurz hinter dem Ortsausgang von Kraftsolms die beiden Landesstraßen kreuzen kommt es häufiger zu Unfällen. Die politischen Gremien der Gemeinde Waldsolms fordern deshalb seit geraumer Zeit schon den baldigen Bau eines Kreisverkehrs auf dieser Kreuzung.
Obwohl laut Sichtweise der Straßenverkehrsbehörde "Hessen Mobil" dort kein "Unfallpunkt" vorliegt, ist die Behörde bereit, die Situation vor Ort mit einem Kreisverkehr zu entschärfen (wir berichteten). Während im Waldsolmser Gemeindeparlament nach einem weiteren Unfall in der vergangenen Woche Kritik an "Hessen Mobil" geäußert wurde, weist man dort die Vorwürfe zurück: Die Behörde hätte bereits handeln können, doch die Gemeinde Waldsolms habe blockiert.
Gemeint ist, dass die Waldsolmser keinen Kreisverkehr aus rot-weißen Kunststoffelementen haben wollten und eine Lösung aus auf die Fahrbahn aufgeklebten Bordsteinen vorgezogen hätten. Dies wiederum stieß aber bei "Hessen Mobil" nicht auf Gegenliebe.
Kreisverkehr wird aus rot-weißen Elementen aus Kunststoff zusammengebaut
Im Gespräch am Montag in der Straßenbauverwaltung in Dillenburg, an dem auch Willi Kunze als Regionaler Bevollmächtigter von "Hessen Mobil" und der Waldsolmser Bürgermeister Bernd Heine teilnahmen, wurde vereinbart, dass der Kreisverkehr nun doch aus den rot-weißen Plastikelementen gebaut wird. Laut Willi Kunze erhöht diese Variante deutlich die Sichtbarkeit des Kreisels für die anfahrenden Verkehrsteilnehmer und damit auch die Sicherheit.
Finanziert werden soll der Umbau der Kreuzung vom Land Hessen und von der Gemeinde Waldsolms.
Dabei zahle Waldsolms das Abschleifen der Fahrbahn und die Verkehrsinseln sowie den Rückbau der Beleuchtung. Die Kunststoffelemente und die Beschilderung sollen vom Land Hessen gezahlt werden. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr langsam um die Baustelle herumgeführt.







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