RP: Geschäftsführer ist unzuverlässig

WOOLREC Auch Betriebsleiter muss aufhören
Woolit, das Material, das aus ... | Foto: privat

Bei einer unangemeldeten Kontrolle auf dem Betriebsgelände der Firma Woolrec war festgestellt worden, dass durch einen Bedienfehler ein Radlader ein großes Loch in die Außenwand gerissen hatte. "Dieser Vorfall hätte der Aufsichtsbehörde unverzüglich angezeigt werden müssen", sagt der RP. Da dies nicht geschehen sein, habe man das Unternehmen unmittelbar nach Bekanntwerden dieser Tatsache vorübergehend stillgelegt. Inzwischen hat die Behörde auch die Produktanerkennung für Woolit entzogen, für jenes schadstoffbelastete Abfallprodukt aus nicht mehr gebrauchten Dämmstoffen.

Gericht schiebt Entsorgung auf

Die für Dienstag geplante Beseitigung von 3000 Tonnen Woolit, die bei einer Ziegelei in Olfen lagern und als Sondermüll eingestuft sind, wurde am Dienstag aufgrund einer Intervention des Verwaltungsgerichtshofs Kassel um zwei Tage aufgeschoben.

Um Risiken für Anwohner und Angestellte zu vermeiden, bleibt Woolrec weiterhin geschlossen.

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Dokument erstellt am 08.10.2012 um 17:59:00 Uhr
Letzte Änderung am 09.10.2012 um 18:30:35 Uhr
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Kommentare (2)
Die Beschreibung der charakterlichen Eigenschaften von Betreiber und Betriebsleiter zeigt, dass RP Gießen jetzt wohl wirklich gemerkt hat mit wem es da zu tun hat. Es kann einem Angst und Bange werden bei der mehr
Vorstellung, was da in den letzten 10 Jahren bei Woolrec abgegangen sein könnte.

Nie wieder aufmachen das Ding! Und wenn jetzt irgendein "Kaninchen" aus dem Hut gezaubert werden sollte - es würde sich gar nichts ändern!
Nachtigall ick hör dir trapsen!
Kaum zu glauben, dass der gleiche Lars Witteck in seiner Eigenschaft als RP nun sowohl den Geschäftsführer, als auch den Betriebsleiter die Weiterführung von Woolrec untersagt, der bis mehr
vor kurzem alles um die Giftmüllfirma wohlwollend sanktioniert hat. Sollte sich Dr. Witteck plötzlich vom Saulus zum Paulus gewandelt haben. Ich befürchte, dass sich dahinter Kalkül verbirgt. Wenn ich lese, dass "der DERZEITIGE Geschäftsführer keine Gewähr mehr dafür bietet, dass die Anlage entsprechend der geltenden Vorschriften geführt wird" höre ich doch schon, dass das nächste Führungsteam das alles viel besser macht. Herr Dr. Witteck, sollten das Ihre Pläne sein, möchte ich Ihnen im Namen vieler Menschen sagen, dass für uns nur eine dauerhafte Schließung der Firma in Frage kommt. Vorher werden wir keine Ruhe geben. Wie Sie wissen, auf uns ist Verlass!
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