Radweg erhöht Attraktivität

FREIZEIT 50 Bürger interessierten sich für den Fortschritt des Projekts

Michael Volkwein während seiner Ausführungen zur Ausstattung des Radwegs in der Ulmtalhalle. (Fotos: F. Müller)

Der Ulmtalradweg oberhalb von Holzhausen. Im Hintergrund der ehemalige Bahnhof.

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Kröckel ging auf die bisherigen Baumaßnahmen ein und wies darauf hin, dass das Konzept des Radwegs an die Tourismusberatung Michael Volkwein aus Leun-Biskirchen erteilt worden sei.

Im Februar dieses Jahres hätten die Radwegarbeiten begonnen und in Gesprächen mit Vereinen, Leistungsträgern sowie Ortsbeiräten sei das erarbeitet worden, was Volkwein heute vorstelle. Für die konstruktive Mitarbeit dankte der Bürgermeister allen.

Diplom-Geograf Volkwein erläuterte, dass der jetzt schon häufig genutzte Radweg in den Geopark Westerwald-Lahn-Taunus eingebunden werden soll.

Für die an der Strecke gelegenen Kommunen sowie für die Nachbargemeinden, insbesondere Driedorf, Ehringshausen, Leun und Löhnberg, sei der Weg ein bedeutender Naherholungsfaktor. Es würden Rastplätze ausgewiesen oder seien bereits entstanden und eine entsprechende Beschilderung weise auf die Attraktivität des Radwegs hin. Fahrradständer, Infotafeln und Wegweiser dienten der Orientierung. Das Konzept sehe im bisherigen Wegverlauf vier Rastplätze vor: in Beilstein an der Verladestelle, in Holzhausen am alten Bahnhof, in Ulm ebenfalls an der ehemaligen Balkan-Haltestelle und in Allendorf im Areal "Elf Eichen".

Weiter gebe es vier ausgewiesene Aussichtspunkte: oberhalb der Ulmbachtalsperre, in Holzhausen oberhalb des Lindenhofs und am früheren Wasserrad und in Allendorf oberhalb des Sportfeldes. Diese Rastplätze sollen mit Gestaltungselementen aus der Region wie Eisenerz, Ton, Basalt und Holz ausgestattet werden.

Zum Radweg, der inzwischen etwa zu zwei Dritteln fertiggestellt ist, erwarte man Zuschüsse der Landesregierung Der restliche Ausbau sei für 2015 von Beilstein bis zur Ulmbachtalsperre und im Jahr darauf von der Talsperre bis Holzhausen vorgesehen.

Landschaftsarchitekt David Renz vom Unternehmen Burghammer zeigte mittels Schaukarten, wo sich die einzelnen markanten Stellen entlang des Radwegs befinden werden und wo bestimmte Attraktionen ihren Platz erhalten. Allerdings könnten weitere Vorschläge noch der Gemeinde Greifenstein mitgeteilt werden.

Entlang der Strecke locken vier Rastplätze sowie vier Aussichtspunkte

Aus der Versammlung wurde kritisiert, dass auch Reiter und Kraftfahrzeuge den Radweg inzwischen benutzen. Zudem wurde auch darum gebeten, den Weg nicht mit Einrichtungen zu überladen. Ein Vorschlag zielte darauf hin, am Ulmer Bahnhofsplatz einen Unterstand zu schaffen, und eine Frage war, warum bei den "Elf Eichen" in der Allendorfer Gemarkung die Schutzhütte nur als "Holzbalkenwerk" bestehe und immer noch nicht fertiggestellt sei.

Wie Bauhofleiter Burkhard Fey und auch Michael Volkwein erklärten, hat Manfred Köhnlein vom Outdoor-Zentrum bei Allendorf inzwischen damit begonnen, in Richtung Biskirchen einen Zuweg zum Radweg zu schaffen, um Interessenten aus diesem Bereich und dem Lahntal anzusprechen.


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