
Allerdings wurden deutliche Grenzwertüberschreitungen im Hallenbereich des Unternehmens bei Kupfer und Zink nachgewiesen. Am Sammeltopf der Filteranlage wurden erhöhte Werte aus der Gruppe der PCB (polychlorierte Biphenyle) sowie der Stoffe Cadmium und Thallium festgestellt. "Für das Regierungspräsidium ist von herausragender Bedeutung auszuschließen, dass sich auch auf den angrenzenden Grundstücken Belastungen niedergeschlagen haben, die eine Gefahr für die Bevölkerung darstellen." Bereits am Dienstag werde das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie mit der Entnahme beginnen.
Bürger halten an Kritik fest
Unterdessen hat die Bürgerinitiative Tiefenbach die Stellungsnahmen des Regierungspräsdiums kritisiert. "Tiefenbach ist keine Sondermülldeponie, und die Dioxinstäube bei Woolrec sind nicht mit Altlastenböden vergleichbar", heißt es in einer Pressemitteilung. Damit werde eine "Entwarnung" suggeriert, die fachlich nicht haltbar sei.































Vielen Dank für Ihren Kommentar --- auf den Punkt gebracht... aber ich denke hier drehen wir uns wie auf einem Karussell... hier wird nur gelesen was man lesen will,oder Aussagen rein interpretiert die nie mehr
Wieder einmal ein kleines Beispiel....
Vom Menschen werden 90-95 % der Dioxine über die Nahrung aufgenommen. Nahezu zwei Drittel dieser Aufnahme erfolgt über den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten. Fische sind zwar - je nach Fettgehalt - höher mit Dioxinen belastet, werden jedoch nur in kleinen Mengen in Deutschland konsumiert.
Die Aufnahme über die Atemluft ist im Vergleich zur Nahrung für nicht beruflich exponierte Personen vernachlässigbar gering
Eine wichtige Quelle für lokale Dioxinkonzentrationen kann auch das unkontrollierte Verbrennen von lackiertem oder behandeltem Holz oder anderen Abfällen sein. Mit einer Halbwertszeit von mehreren Jahrzehnten ist Dioxin im Boden sehr langlebig und wird kaum verlagert.
Genau das,was ich in meinen voran gegangenen Kommentaren schon erwähnt habe...
Jetzt wo ich mit lachen fertig bin,darf ich ihnen auch antworten. Es war die Generation meiner Eltern ,der Großeltern und Urgroßeltern die mich eins lehrte als ich von den Schandtaten anderer mehr
Ich sage nicht,das die Fa.Woolrec fehlerfrei agierte aber ich muss auch an "Selbstkritik" erinnern,denn WIR ALLE schaden der Umwelt in einem Ausmaß was SIE sich gar nicht ausmalen können,da kommt ein sollches Unternehmen gar nicht dran.Und wenn alle Glaswolle aus den alten Beständen unter den Füßen ihrer Enkel und Urenkel liegt, anstatt im Tonstein gebunden,haben Sie nur ihren Krieg gewonnen und die Kinder von morgen?
Neulich hat einer geschrieben:"Für die Bürger Tiefenbachs kommt nur ein absolutes AUS der Fa. Woolrec in Frage" Und genau diese Aussage zeigt mir,dass es der IG Tiefenbach nicht um die Lösung der Probleme geht sondern um die reine Vernichtung eines Unternehmens und des Geschäftsführers.
Und "Georg",ich repräsentiere meine freie Meinung,niemand bezahlt mich für irgend etwas,denn meine Meinung gibt es unverblümt und vollkommen kostenfrei,nichts ist so schmerzhaft wie die Realität und die Wahrheit,und bei allem was die Homepage der IG hergibt und hier veröffentlicht wird,erinnert es mehr an einer aktionistisch-militanten Hetzkampagne mit dem Überwachungswahn von Stasi & Co,denn spioniert wurde lange Zeit vor einem Loch in der Wand,das beweist das umfangreiche Bildmaterial auf der Homepage. Was bin ich froh das es solche Nachbarn überall gibt.
Müssen wir es hinnehmen, dass eine Firma gegen Vorschriften verstößt, dass vor unseren Gärten krebserzeugende Mineralfasern außen abgeladen werden, dass die Tore der Giftmüllverarbeitung offen stehen, dass Löcher in die Hallenwand gestoßen werden, dass Sondermüll anstelle eines "harmlosen Produkts“ hergestellt wird? Müssen wir Dioxine hinnehmen, die mit diesem „Recyclingverfahren“ vielleicht erst erzeugt wurden?
Auch das Regierungspräsidium Gießen meint jetzt: So geht das nicht!
Also: Recht und Gesetz für alle, sonst klappt das nicht in diesem Land!
Das hat keiner von uns geschrieben, dass ein Verbrechen akzeptabel ist...Nur heißt es nicht auch bei der Justiz...
Ein Verbrecher ist so lange unschuldig bis seine Schuld erwiesen ist???
Wo passiert das bitte mehr
Nehmen wir mal die Firma XY, da wird nachgewiesen,dass zu 100% Schadstoffe in die Umwelt gelangen... sofort wird diese Firma an den Pranger gestellt und evtl. geschlossen...
Jeder Haushalt schadet der Umwelt mit 0,1% ( die Zahl ist aus der Luft gegriffen),und schon sind wir bei 1000 Haushalten auf dem gleichen Stand wie Firma XY!
Jeder will seinen Müll entsorgt wissen.. aber ja keine Deponie in meiner Nähe! Jeder will schnell von A nach B kommen, aber nur keine Autos durch meine Straße....
Besser wäre es dann wirklich, so wie unvereinbar schrieb, in die hinterste Pampa ziehen... Natur pur!!! Ach nee... die Trecker machen ja auch Lärm und stinken... Und die Tierhaltung erst...
Die Tierhaltung ist mit ca. 50 % an den deutschlandweiten Emissionen klimawirksamer Gase wie Methan und Lachgas beteiligt. Daneben führen Emissionen aus der Landwirtschaft, besonders aus der Tierhaltung, zu Stoffeinträgen in die Ökosysteme (Böden und Gewässer). Diese tragen zur Versauerung und Eutrophierung bei. Im nahen Umfeld von Tierhaltungsanlagen sind tierspezifische Gerüche möglich, die zu Belästigungen in der Nachbarschaft führen können.