Der Hausbesitzer habe seine Anlage allem Anschein nach nicht ausreichend geschützt, das Rohr sei geplatzt. Das Wasser drang durch den Hausflur auf die Straße. Etwa 15 bis 20 Kubikmeter seien ausgelaufen, vermutete Reuschel, der gleich ausrückte und den Bereich absperrte. Später ist noch der Bauhof ausgerückt und hat die glatte Fläche mit Salz abgestreut. Bereits am Wochenende habe es einen Wasserrohrbruch in einem Industriegebäude in Dietzhölztal gegeben. Rupert Heege, Kreisbrandinspektor des Lahn-Dill-Kreises, bestätigte, dass im Moment einiges zu tun sei - die Anzahl geplatzter Wasserrohre sei aber nicht überproportional hoch im Vergleich zu anderen Wintern. "Wichtig ist, dass die Wasserrohre frostfrei verlegt sind", erklärte er. "Man muss sie isolieren, in der Wand verlegen und dafür sorgen, dass keine Kälte daran kommt."
Deckel von Hydranten können bei langen Kälteperioden leicht anfrieren. "Es ist Aufgabe der Kommunen, diese regelmäßig zu warten", so Heege. Damit die Deckel nicht festfrieren, muss ausreichend Schmierfett verwendet werden. Auch Gummiringe oder Folien helfen - Hauptsache, es entsteht eine Trennschicht. Aber für den Fall, dass der Deckel allerdings doch festfriert, verfügt die Feuerwehr über spezielle Auftaugeräte, mit denen sie den Deckel wieder freischweißt.
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Züge sind ausgefallen
Festgefroren dürften auch einige Zugreisende gewesen sein, die gestern Vormittag vergeblich auf ihre Bahn gewartet haben. Auf der Linie 95 der Sieg-Dill-Bahn von Au nach Dillenburg kam es vereinzelt zu Zugausfällen. Wie verlautete, sei der Grund der Bruch einer Feder in der Lufttrocknungseinheit des Zuges gewesen. Diese hat Einfluss auf die Bremsen und Türen des Zuges. Auch dieser Federbruch ist auf die Kälte zurückzuführen.






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