Andreas Schaaf hat vor 22 Jahren den "Freundeskreis Dillenburg Gruppe Driedorf Roth, Selbsthilfegruppe Suchterkrankter mit Schwerpunkt Alkohol" gegründet. Bis heute leitet er die Selbsthilfegruppe - mittlerweile als ausgebildeter Suchtberater.
Den zweiten Preis über 250 Euro vergab die Jury an Werner Honervogt, der sich seit 1995 als Mitglied im Trägerverein und - seit dessen Gründung - auch als Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Hauses "Elisabeth" in Dillenburg engagiert.
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Den mit 150 Euro verbundenen dritten Preis nahm Manfred Kauß, langjähriger Vorsitzender, Schriftführer, Notenwart und "Seele" des Gesangvereins "Eintracht" Erda, entgegen. Abgesehen von seinem Engagement für die "Eintracht" ist Kauß auch anderweitig in seiner Heimatgemeinde aktiv.
Schließlich verlieh die Jury einen mit 250 Euro verbundenen Ehrenpreis an das ausschließlich mit Spenden arbeitende "Team Ökumenischer Arbeitskreis Dillenburg - Mittagstisch Dillenburg". In diesem Team arbeiten etwa 35 Helfer, für die Jürgen Schlausch stellvertretend das Projekt vorstellte. Die Helfer kaufen ein, kochen und bedienen einmal pro Woche Menschen, die nicht oder nicht immer selbst für ein Mittagessen sorgen können.
Jury besteht aus zehn Mitgliedern
Aus 38 Bewerbungen hat die zehnköpfige Jury die Preisträger ausgewählt. Dabei gehörten der Jury mit Elisabeth Fuhrländer (Dillenburg) und Edgar Luh (Leun) zwei CDU-Kommunalpolitiker an. Weitere Mitglieder des Gremiums waren Wetzlars Feuerwehrverbandsvorsitzender Rüdiger Richter, der Dill-Sängerbund-Ehrenvorsitzende Anton Kreutner, der Präsident des Solmser Sängerbundes Hans-Peter Stock (FWG), der zugleich Bürgermeister in Schöffengrund ist, drei Vertreter des Sportkreises und die Vorsitzenden der Bezirksjugendringe Wetzlar und Dillenburg.
Der CDU-Kreisvorsitzende Hans-Jürgen Irmer, sein Stellvertreter Clemens Reif, CDU-Landratskandidat Jörg Michael Müller und Jury-Sprecher Hans-Peter Stock hoben in ihren Grußworten die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gesellschaft hervor. Irmer erklärte, dass in Hessen 2,1 Millionen der rund 6 Millionen Einwohner Mitglieder in einem der landesweit rund 7800 Vereine seien. Lege man nur fünf Stunden zugrunde, die jeder einzelne pro Woche in sein Ehrenamt investiere, summiere sich das. Den Gegenwert einer Stunde mit zehn Euro zu beziffern, mache die finanzielle Dimension deutlich, die auf die öffentliche Hand zukäme, gäbe es das Ehrenamt nicht. In diesem Sinne, ergänzte Landratskandidat Jörg Michael Müller, mache das Ehrenamt "im positiven Sinne Staat". Deshalb sei es die Pflicht der kommunalpolitisch Handelnden, das ehrenamtliche Engagement der Bürger regelmäßig anerkennend wahrzunehmen. Diesem Ziel diene der seit 2000 vergebene Ehrenamtspreis der CDU Lahn-Dill.






















