Vor der Sitzung der Betriebskommission hatte eine Nachbarin Götz Konrad darauf aufmerksam gemacht, dass jemand auf dem Spielplatz hinter dem Rathaus sein Zelt aufgeschlagen hatte.
Als der Bürgermeister nachschaute, bestätigte sich das. Der Mann trank am Sandkasten Bier, und sein Hund pinkelte an die Spielgeräte.
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Als Konrad dem betrunkenen Mann daraufhin noch recht freundlich sagte, er möge doch mit seinem Zelt und seinem Bier den Spielplatz verlassen und besser an der Schutzhütte am Holderberg campieren, wo er niemanden störe, reagierte der 40 Jahre alte Franzose nicht. Die erneute Aufforderung von Konrad und den Hinweis, man müsse sonst die Polizei holen, muss den Mann wohl in Rage gebracht haben: Als Götz Konrad alsdann die Hintertür des direkt angrenzenden Rathauses aufschloss, setzte ihm der Franzose nach, schlug ihm von hinten zweimal in die Nieren und - während Konrad zu Boden ging - nochmals gegen den Kopf. Rainer Müller konnte den Landstreicher von weiteren Tätlichkeiten abhalten.
Unrechtsbewusstsein ließ der illegale Camper selbst danach nicht erkennen, sondern blieb weiter mit Zelt, Bier und Hund auf dem Spielplatz, bis nach einiger Zeit die Polizei eintraf und dem Mann aus dem lothringischen Metz einen Platzverweis erteilte. Diese Aufforderung schien ihn dann zu überzeugen.
Götz Konrad trug, wie er sagte, einen "Brummschädel" und ein paar blaue Flecken davon. Auf eine Anzeige verzichtete er: Bei dem Landstreicher wäre sowieso nichts zu holen gewesen und er hätte nur Staatsanwalt und Richter beschäftigt.
Die Polizei habe jedenfalls alle Personaldaten notiert. Die Beamten werden beobachten, wo der Mann, der sich selbst nach Auskunft eines Polizeisprechers als "herumziehenden Vagabund" bezeichnete, weiterhin auftauche.






Kommentare (2)
















Wie kann man hier vom einem Mitleids-PR Gag schreiben? Das hat G.Konrad wohl kaum nötig, zu Mal es keinen Grund seinerseits gibt, sich solch ein Szenario auszudenken (und es wird auch noch ein Zeuge benannt). Das hieße, es gäbe Mittäter für diesen angeblichen PR-Gag!
Welches Geisteskind muss man sein, um so etwas dem G.Konrad zu unterstellen - das ist Niveaulos!
Es ist blamabel und dazu eine schlechte PR-Kampagne, wenn Hr.Schlemper & Hr.Jank sich öffentlich zu einem "Parteifreund" bekennen, der doch immer "Parteilos" sein wollte. Wo ist die Neutralität geblieben?
Frau Kunz hat heute Recht in Ihrem Leserbrief, hier wird der Eschenburger Bürger verar.... und das wahre Gesicht des Mitbewerbers zeigt sich kurz vor der Wahl. Wo ist da die Wahrheit? Das war ein schlechter PR-Gag und hat seiner Kandidatur mehr geschadet als geholfen.
Hoffentlich erkennen das die Eschenburger und lassen sich nicht von Augenwischereien blenden!