Sämtliche Karten für die Veranstaltung, als "Musikalisches Feuerwerk" angekündigt, waren ausverkauft. Michael Heck, der seine Karriere als "Michael Dee" mit Country und RocknRoll begonnen hatte, berichtete von der "Initialzündung" des Konzerts: Beim Hessentag 2010 in Stadtallendorf habe er das Musikerpaar Shatilow und Varadyr kennengelernt, nach späteren Begegnungen sei ein gemeinsames Musikprojekt draus geworden.
Etwa zwei Dutzend Fans war diese Bekanntschaft indes nicht entgangen. Sie waren Zeugen, als während eines Auftritts von Heck im vergangenen Jahr während der Live-Tournee des MDR-Wunschkonzertes "Musik für Sie" in Suhl ein Musikfilm entstand, bei dem Elemente klassischer Werke mit modernen Beat- Kompositionen vereint wurden.
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Samstagabend gab es das Ganze dann live: Im ersten Teiltrugen Iryna Shatilow (Klavier) und Robert Varadyr (Violine) Kompositionen klassischer Meister vor, darunter Mozarts "Kleine Nachtmusik" und - passend zu den frostigen Temperaturen - "Der Winter", Concerto Nr. 4 in drei Sätzen von Antonio Vivaldi. Begeistert zeigten sich die Konzertgäste von der Vielfalt dieser Reise durch die Klassik.
Erst Violine, dann Polonäse: Walzer folgen Country, Elvis und der "Birnbaum-Beat"
Es gab das "Präludium" von Johann-Sebastian Bach in C-Moll, die "Tritsch Tratsch Polka" von Johann Strauß oder den "Pizzicato Walzer" von Georg Boulanger. Für Georg Dinicus Komposition "Die Lerche" ahmte Robert Varadyr mit der Violine Geräusche und Tierstimmen nach. Er und seine Partnerin Iryna Shatilow brillierten durch die mit lebhaften Interpretationen vorgetragenen Werke.
Im zweiten Konzertteil war dann Schlager angesagt. Michael Heck hatte für seine begeisterten Fans zum Beispiel seinen Goldenen 1-Titel der ARD-Hitparade "Anna Lena" dabei, die Johnny Cash-Versionen "Ring Of Fire" und "Ghostriders In The Sky". Er sang den Elvis-Hit "Love Me Tender" und sorgte für Furore mit John-Kincades "Dreams Are Ten A Penny". Der Hit "Lady Madonna" von den Beatles sei es gewesen, der bei ihm erste Ideen für sein neues Projekt "Beathoven" geweckt habe, erklärte Michael Heck seinen Fans, die im dritten Konzertteil "Beathovens Party" erlebten. Als Vorpremiere sozusagen, weil das volle Programm am 11. August in der Ostwestfalenhalle in Kaunitz vorgestellt wird.
Michael Heck, Iryna Shatilow und Robert Varadyr verbanden etwa Beethovens "9. Sinfonie" und Mozarts "Kleine Nachtmusik" mit Beat - und das kam an. Der sprichwörtliche Funken sprang auf die Konzertgäste spontan über.
Unter diesen neuen Heckschen Kompositionen von Klassik und Beat befindet sich auch eine Vertonung des Theodor Fontane-Gedichtes "Herr von Ribbeck zu Ribbeck im Havelland" - Titel: "Der Birnbaum Beat". Als Heck dann seine Komposition "Die Walzerkönigin" vorstellte, hielt es die Konzertbesucher nicht mehr auf ihren Plätzen: mit stehenden Ovationen und Walzerschritten gingen sie mit.
Hecks neue CD enthält auch den Beatles-Klassiker "Yesterday" in einer neuen Version, ebenso wie Roy Blacks "Du bist nicht allein". Allein 14 Filmmelodien hat Michael Heck in seine Komposition "Wie In Good Old Hollywood" verpackt. Dazu gehören auch neue Versionen von "Blue Bayou", "Himbeereis zum Frühstück" und Tony Christies "Amarillo".
Am 1. Mai findet am Bürgerhaus in Eisemroth ein Familientag mit einer Grillparty und einer weiteren Auflage eines "musikalischen Feuerwerks" mit Michael Heck & Beathovens Band statt.























