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   Standpunkte
Standpunkt

Gut, dass wir drüber gestritten haben


Von Dirk Wingender

März 2011, Kommunalwahl. Gerade mal 36,7 Prozent der Wähler in Eschenburg machen ihre Kreuzchen. Eine niedrigere Wahlbeteiligung gibt es in ganz Hessen nur in Haiger und Offenbach. Dezember 2011. In Eschenburg lassen CDU und Teile der FWG den Haushalt durchrasseln. Eine Notbremse, sagt die CDU...mehr



Standpunkt


Von Dirk Wingender

Erst ist es nur eine Idee, mitten im Redaktionsalltag zwischen vielen anderen Themen geboren. Der Blick in den Kalender zeigt: 27. Januar, Jahrestag der Auschwitz-Befreiung, Gedenktag für die Opfer des Holocausts. Na und? Lange her. Für eine Lokalzeitung doch kein Thema...mehr



Standpunkt zum Thema Pferdesteuer

Nur die Wenigsten sind Herrenreiter


Von Martin H. Heller

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin befangen, denn ich besitze ein Pferd - ein altes und treues Pferd. Wir sind in den 23 Jahren, die wir uns kennen, ungezählte Kilometer durch Wälder, Felder und Wiesen geritten. Schön war das. Damals habe ich 1250 Deutsche Mark für das Pferd bezahlt...mehr




  • In unserem Nachbarland Frankreich gibt es keine Hundesteuer, aber eine Pferdesteuer!



    Kein Wort zur Hundesteuer? Ach so, ja, der Herr ist ja befangen und die betrifft ihn ja wohl nicht.





Standpunkt zum Thema "Dritter hauptamtlicher Beigeordneter für den Lahn-Dill-Kreis"

Wasser predigen, Wein trinken


Von Dirk Wingender

Das ist ehrlich. Die Koalition aus SPD, Grünen und FWG im Lahn-Dill-Kreis gibt zu, dass ihre Entscheidung für einen dritten hauptamtlichen Beigeordneten auch eine politische ist. Die Ehrlichkeit macht es nicht besser. Denn das eigentliche Bekenntnis lautet so: Damit alle drei im Frühjahr frisch...mehr




  • Es ist einfacher einen weiteren Hauptamtlichen ein zustellen als Geld für Kreisstrassen locker zu machen!!! Siehe Kreistrasse K55 Siegbach
    Lieber mal an die Steuerzahler denken die die Strassen benutzen!!!



    Das Problem ist doch nicht, dass jeder Koalitionspartner eine Stelle haben will, sondern dass die SPD ZWEI STELLEN haben will: Landrat und Beigeordneter! Nebenbei muss aber auch gesagt werden, dass die Opposition natürlich dagegen sein muss - wenn sie in der Regierung wäre, wäre sie aber dafür! Demokratie eben!





Standpunkt

Wann kommt endlich der fünfte Fluchtweg?


Von Jörg Weirich

Wo führt dieser ganze Wahnsinn eigentlich noch hin? Zunächst hatte die Stadt Herborn die Kröte schlucken müssen, rund eine dreiviertel Million Euro für fragwürdige Umbauten im Rathaus ausgeben zu müssen, um den neuesten Auflagen des Brandschutzes zu genügen...mehr




  • Trinkwasser-Installationen in Gebäuden, d.h. Anlagen der ständigen Wasserverteilung, sind Wasserversorgungsanlagen nach Trinkwasserverordnung (§3 Nr. 2 Buchstabe e). Aus der Trinkwasserverordnung ergeben sich Pflichten für Trinkwasserinstallationsbetreiber (d.h. für Unternehmer oder sonstige Inhaber von Wasserversorgungsanlagen nach §3 Nr. 2 Buchstabe e). Bei den Pflichten wird unterschieden, ob das Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen oder gewerblichen Tätigkeit abgegeben wird.



    Nicht nur für mich, auch für viele andere Bürger sind die Brandschutzauflagen, die wir ja meist nur in optischen Katastrophen wahrnehmen, völlig unverständlich. Ich würde mir wünschen, dass die Presse sich noch intensiver mit dem Thema beschäfitgt. Nur so hat man die Möglichkeit, diesen völlig überzogenen Maßnahmen ggf. ein Ende zu setzen bzw. wenigstens zu reduzieren.





Standpunkt zu 50 Jahre Türken im Dillkreis

Danke, Gastarbeiter


Dirk Wingender

In Dillenburg ist er groß geworden. In Eschenburg hat er Fußball gespielt. Er hat studiert und ist danach wieder an die Dill gekommen, um hier eine Familie zu gründen und zu arbeiten. Als er 1997 in Dillenburg ein Haus gebaut hat, haben sich Leute aus der Nachbarschaft bei der Stadt beschwert...mehr




  • Recht hast Du, Dirk, genau so sollte man es sehen! Für die Jobs, die diese Menschen gemacht haben, waren sich ja die meisten Deutschen zu fein!





Standpunkt zu Kunst in Herborn

Alles eine Sache der Perspektive?


Eva Reh

Das kleinstädtische Bürgertum ein bisschen necken, den Ordnungssinn reizen, das hat der Künstler geschafft, der es wagte, die Toiletten in der Alten Färberei zu beschmieren. Er ist sogar über sein Ziel hinaus geschossen: Das Spiel mit dem Vandalismus war in den Augen der Stadtverwaltung purer Ernst...mehr




    Zerstörtes "Allgemeingut" wird als evtl. störender, aber normeler Zustand empfunden. Derartig verfremdete Einrichtungen im Rahmen einer gesittet-bürgerlichen Veranstaltung sind aber eine andere Sache. Ob die Abmonierte Installation noch "Kunst" ist oder nur Material, spiel dabei m.E. eine untergeordnete Rolle. Ich würde sagen, die "richtige Kunst" hat durch die veröffentlichte Meinung sogar erst begonnen. Der Küstler hat etwas angestoßen!



  • Wer sich und seinen Geist mehr öffnet, sich somit nicht nur auf einen einzigen Vortrag stützt, den "wer auch immer" gehalten haben mag, der läuft nicht Gefahr im Kunstfaschismus zu versumpfen. Heil dir oh Reinigungskraft!





Standpunkt zur Feuerwehr

So darf man das nicht rechnen


Von Martin Heller

Übern Daumen sind es 7 Cent pro Tag, die ein altgedienter Feuerwehrmann heute für seine Einsatzbereitschaft bekommen kann. Die Rechnung: Tausend Euro Anerkennungsprämie geteilt durch 40 Jahre aktive Mitgliedschaft.  Einwände? Ja! Erstens darf man das so nicht rechnen, wird manch einer sagen...mehr




    Ich bin und bleibe Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr, genau wie mein Vater. Die wichtige Arbeit mit der Jugend kann man freilich nicht entlohnen, weil der Nachwuchs schon ein wenig Lohn ist. "Ehrenamt" fordert lautstark die Politik, die selbst über zig Hintertürchen (z.B. Aufsichtsratsposten) horrende Summen kassiert und so den Bock zum Gärtner macht: Würde Oben mehr Vorbild gelebt, könnte Unten verstehen. Das GG zu lesen, würde schon so manche Schieflage beseitigen helfen: Alle Gewalt geht vom Volke aus (nicht vom Kapital). Akademiker, die in der "freien Wirtschaft" nutzlos sind, landen in der Politik und betreiben ein Spiel, das mit paritätischer und demokratischer Mitbestimmung nichts mehr zu tun hat. Die Krise ist eher eine Systemschieflage, die nach dem Zusammenbruch des Kommunismus seine Schwächen offenbart_ ohne ständiges Gegensteuern klappt alles zusammen... Ich beende hiermit -endgültig- meine schreiberischen Tätigkeiten im Web, weil alles gesagt worden ist. (So kann können mir meine Kinder später mal nicht vorhalten: Du hast es kommen sehen und hast nichts gesagt!)
    So bleibt mir die Hoffnung in unsere (eigene) Jugend und die vielen netten Menschen, die man täglich trifft, die das Leben viel mehr prägen, als das irgendeine "Verordnung" von Oben kann.
    Schlußwort: Von den (wirklichen) Ehrenamtlichen in den kleinen Vereinen und bei der Feuerwehr kann Oben viel lernen, vor allen Dingen Respekt und Vertrauen, Zuversicht und Idealismus.





Pro

In Haiger gibt es nichts zu skandalisieren


Von Jörgen Linker

Der Staat späht mit einer Software die Computer von Bürgern aus, schnüffelt in der Privatsphäre, obwohl das gegen die Verfassung des Staates verstößt. Das ist ein Skandal. Die Firma Digitask in Haiger hat höchstwahrscheinlich diese Spionage-Software hergestellt und an den Staat verkauft...mehr




  • Zitat: "obwohl das gegen die Verfassung des Staates verstößt" Demnach müssten Religionen (Nahöstlicher Herkunft) grundsätzlich verboten werden, weil sie Parallelgesetze züchten: "Gottesgesetze stehen über denen der Menschen" - nach unserem GG ein Unding und in ihrer konkreten Auswirkung undemokratisch. "Kirche ist und kann nicht demokratisch sein" meinte ein ehem. Bischof aus Limburg...



    Mit Verlaub, Herr Linker, aber das ist wirklich unfassbar. Mit der gleichen Argumentation (ich kann herstellen, was ich will - was die anderen daraus machen ist egal) kann man historisch belegt ja nun die schlimmsten Erfindungen legalisieren.





Kontra

Wer Solches herstellt, ist scheinheilig


Von Dirk Wingender

Ja, sagt Digitask-Anwalt Winfried Seibert: Vieles spreche dafür, dass das Haigerer IT-Unternehmen die Spitzelsoftware hergestellt hat, die Politiker und Datenschützer erzürnt. Und er räumt auch ein: Das Unternehmen wolle gar nicht wissen, was mit seiner Software gemacht wird...mehr




  • Wer kann das Ding kontrollieren wenn es in die falschen Hände gerät ? Wenn es das nicht schon ist! Vor allem stelltes sämtliche Internet Nutzer in Generalverdacht! Die Bildung des Staates im Staate ist die folge,wir sind dem Zugriff durch Staat, auf Unsere Daten vollkommen Schutzlos ausgeliefert. Das Ende der Demokratie ist somit eine beschlossenen Sache.






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