Starker Rauch quoll aus einem Fenster. Bei Eintreffen der Biebertaler Wehr hatte das Feuer schon auf das Dachgeschoss übergegriffen.
Biebertals Gemeindebrandinspektor Henning Schmidt ließ deshalb die Drehleiter aus Heuchelheim anfordern. Zu Beginn des Einsatzes war noch nicht sicher, ob sich Personen im Gebäude befinden würden. Dies war glücklicherweise nicht der Fall.
Die Bewohner des Hauses, ein 49-jähriger und ein 19-jähriger Mann, befanden sich nicht mehr im Haus. Aufgrund der Baustruktur des Fertighauses fraß sich das Feuer durch die Holzdämmung der Gebäudewände. Das Feuer war aus diesem Grund, so Schmidt, nicht einfach zu löschen. Mit Wärmebildkameras mussten die Glutnester ausfindig gemacht werden. Das Dach wurde mittels Drehleiter abgedeckt.
Mario Binsch, Kreisbrandinspektor des Landkreises Gießen, erklärte, dass das Haus einen Totalschaden erlitten habe. Die Schadenshöhe liege im sechsstelligen Bereich. Durch die Löscharbeiten habe sich das Wasser im ersten Stock gesammelt und stehe etwa 15 Zentimeter hoch. Aufgrund der frostigen Temperaturen musste die Feuerwehr rund um die Einsatzstelle Streusalz verteilen, da sich das Löschwasser auf Gehsteigen und Straßen sofort in Eis verwandelte.
Keine Personen im Gebäude
Im Einsatz waren die Feuerwehren mit insgesamt 57 Kräften aus allen Ortsteilen der Gemeinde Biebertal, die Drehleiter aus Heuchelheim sowie ein Atemschutztrupp aus Lollar. Des Weiteren waren ein Rettungswagen sowie die Polizei vor Ort. Die Brandursache ist bislang noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.


















