Gießen (red). Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz will sich mit dafür starkmachen, dass die Grundsteuer für die Bürger transparenter wird. Zugleich forderte sie, dass auch Grundstücke des Landes Hessen und Bundes besteuert werde. Schließlich müsse die Kommune sie mit Infrastruktur erschließen und etwa die Unterhaltungskosten dafür zahlen. Die Stadt Gießen habe eine Gesamtfläche von rund 72,5 Millionen Quadratmetern. Davon seien der Grundsteuer für bebaute Grundstücke etwa 13 Millionen Quadratmeter unterworfen. Für diese Flächen nehme die Stadt jährlich etwa 10,1 Millionen Euro pro Jahr ein. "Von der Grundsteuer befreit sind Grundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 1,2 Millionen Quadratmetern. Je nachdem, wie man das berechnet, entgehen der Stadt dadurch jedes Jahr zwischen einer Million und vier Millionen Euro", erläutert die Oberbürgermeisterin.




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