Am Donnerstag vergangener Woche wurden in Rödgen drei Schüsse auf einen Linienbus abgegeben. Die drei Fahrgäste kamen mit einem Schrecken davon. Der 44-jährige Busfahrer hingegen erlitt einen Schock. Mehrere Scheiben wurden zerstört. Der Sachschaden lag bei etwa 2500 Euro. Die ermittelnden Polizeibeamten fanden Metall-Rundkugeln mit einem Durchmesser von 4,5 Millimeter, die üblicherweise mit Druckluftwaffen verschossen werden.
Nach Auskunft der Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Gießen wurde bei dem mutmaßlichen Täter nun eine Gasdruckpistole sichergestellt. Die Polizei ermittelte daraufhin wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Die Kriminalbeamten waren dem mutmaßlichen Täter durch Hinweise aus der Bevölkerung auf die Spur gekommen. Zunächst seien drei Personen ins Visier der Fahnder geraten, machte Uta Sehlbach-Schellenberg auf Nachfrage dieser Zeitung deutlich. Letztlich habe sich der Tatverdacht gegen einen Jugendlichen erhärtet. Dieser habe die Tat inzwischen auch gestanden.






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