Gießen (red). Mehr als 100 Ferkel sind am Freitag bei einem Brand in einem Schweine-Aufzuchtstall der Justus-Liebig-Universität Gießen gestorben. Durch das Feuer entstand ein Schaden von rund 200 000 Euro. Wie die Polizei mitteilte, ist das Feuer gegen 17.20 Uhr in dem Stall am Oberen Hardthof 35, der zum Institut für Tierzucht und Haustiergenetik gehört, ausgebrochen.
Im Stall befanden sich 150 bis 200 Ferkel und 15 tragende Mastschweine. Ein Großteil der Tiere kam in den Flammen um, einige mussten aufgrund ihrer Brandverletzungen vor Ort von einem Veterinär getötet werden. Zum Zeitpunkt, als das Feuer ausbrach, waren in dem Gebäude mehrere Elektro- und Gasgeräte in Betrieb, zur Brandursache können laut Polizei aber noch keine Angaben gemacht werden. Die Brandermittlungen dauerten an, Ergebnisse seien frühestens am Montag zu erwarten. Um das Feuer zu löschen, waren 45 Aktive der Berufsfeuerwehr Gießen und der Freiwilligen Feuerwehr Gießen im Einsatz.


















