Die Heizungsanlage befindet sich unter dem Dach. Das Wasser bahnte sich den Weg durch das ganze Gebäude. Die Lehmwände des historischen Gemäuers saugten sich voll. Teile der Decke im Obergeschoss brachen herunter. Das Wasser trat durch die Wände nach außen. Auch an den Fenstern suchte sich das Wasser seinen Weg. Dicke Eiszapfen "zierten" die Fensterbänke. Das Haus ist momentan nicht bewohnbar, da es einzustürzen droht.
Sachverständige vom THW wurden beauftragt, die Decken des Gebäudes abzustützen und den Schaden am Haus zu bewerten.
Das Haus wurde von einem jüngeren Paar mit einem kleinen Kind bewohnt. Die Familie ist derzeit bei Verwandten in der Nachbarschaft untergekommen. Der Lollarer Bürgermeister Bernd Wieczorek machte sich vor Ort ein Bild über die Ausmaße des Schadens.
Im Einsatz waren rund 20 Kräfte der Feuerwehr Lollar. Die Gießener Straße war für die Dauer des Einsatzes teilgesperrt, die Polizei regelte vor Ort den Verkehr. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt, dürfte sich aber vermutlich im fünfstelligen Bereich bewegen.






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