Gießen (hsc). Im Film nahm es ein böses Ende, die Sache mit den zwei jungen Leuten, die eine Bank nach der anderen überfielen und schließlich vom FBI zersiebt wurden. Jetzt war in einer Kostprobe im Theaterstudio im Löbershof (TiL) zu sehen, wie Holger Schobers Bühnenfassung dieser Geschichte namens "Clyde und Bonnie - ein B-Movie" beginnt. Abdul M. Kunze inszeniert, Ronja Losert und Pascal Thomas spielen, Premiere ist am 6. Januar. "Wie ein B-Movie haben wir die Bühne hergerichtet, erklärt der Regisseur den Untertitel, "aus gebrauchten Dekoteilen und Requisiten. So, wie man in Hollywood früher nebenbei einen zweiten Billigfilm auf dem Set einer A-Produktion gedreht hat." Die Geschichte werde in vier Erzählebenen, mit Assoziationen und in Zeitsprüngen erzählt. Es geht um zwei junge Leute, die füreinander bestimmt sind. Ronja Losert und Pascal Thomas erzählen einander zu Beginn ihre Lebensgeschichten, und man hört, dass sie nicht auf Rosen gebettet waren. Zwei dennoch lebenslustige Menschen, die, so scheint es, immer mal spontan eine Bank überfallen, denn die finanzielle Not hat sie bis heute nicht verlassen. Losert und Thomas spielen ihre Figuren streitlustig und temperamentvoll, mit viel physischer Interaktion - es wird lebhaft, ein Happy End sei jedoch nicht ausgeschlossen, heißt es. Premiere am 6. Januar um 20 Uhr im TiL. Infos unter www.stadttheater-giessen.de






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