Der Bundesminister griff die vom Kreisvorsitzenden Helge Braun in seiner Begrüßung getroffene Feststellung "Es geht uns in Deutschland sehr gut" auf. Vor gut 400 Zuhörern machte er zudem klar, dass für das hohe wirtschaftliche Niveau erhebliche Anstrengungen notwendig seien.
Nur Wachstum sichert den Erfolg
"Ohne Wachstum bleiben wir keine erfolgreiche Nation", verkündete Röttgen. Aber eine neue Art des Wachstums sei notwendig. Es werde einen neuen Wettbewerb geben hin zur Umweltschonung: Mit immer weniger immer mehr produzieren, darin liege die Zukunft. "Wir liegen gut in diesem Wettbewerb", unterstrich er. Deutschland sei bei den Umwelttechnologien ganz weit mit oben. Auch lobte der Gastredner aus Berlin die Energiewende. Vom einstigen Kampfthema habe sie sich zum wirtschaftlichen Gestaltungsthema gewandelt. Er selbst sei deshalb Mitglied einer Energiegenossenschaft geworden, verriet Röttgen der Versammlung.
Der Minister plädierte zudem für noch mehr Europa, bis hin zu einer europäischen Regierung. Angesichts der Globalisierungsfragen seien Nationalstaaten weitgehend bedeutungslos. Ohne den Euro habe Europa auch politisch keine Chance. "Wir müssen die Währung zusammenhalten", betonte Norbert Röttgen. Allerdings müsse dem Fass auch ein Boden gegeben werden. Genau dabei habe sich die deutsche Kanzlerin in den entsprechenden Verhandlungen besonders ausgezeichnet.
Der Bundespolitiker appellierte an die gut 400 Zuhörer im Saal, Problemlösungen nicht an Wahlen, sondern an der Zukunft der Kinder festzumachen. In diesem Zusammenhang gab er das Motto "Für Wachstum, global und mit einem christlichen Menschenbild" aus.
Vor seiner Rede hatte Norbert Röttgen gemeinsam mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Braun sechs verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Den Gastredner verbindet mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Bundesbildungs- und forschungsministerium eine besondere Beziehung: Beide sind Sitznachbarn im Bundestag.
Musikalisch umrahmte der Chor "Modern Voices" des Gesangvereins "Germania" WatzenbornSteinberg unter der Leitung von Andreas Stein den CDU-Neujahrsempfang.






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