Die Zuhörer waren begeistert und belohnten die Sängerinnen und Sänger mit viel Applaus nach jedem einzelnen Lied. Außerdem sorgte Harry Walter mit seiner Mundharmonika für abwechslungsreiche Unterhaltung. Liane Zimmermann, Vorsitzende des Hartenroder Gesangvereins, und Melanie Rombach führten durch das zweistündige Programm.
Unter der Leitung von Peter-Ferdinand Schönborn eröffneten die Gastgeber den Musikabend mit zwei geistlichen Stücken. Der gemischte Chor stimmte "Herr, segne uns" nach einem Text aus dem alttestamentarischen 4. Buch Mose an und sang anschließend mit viel Engagement Hanne Hallers "Denn er hat seinen Engeln befohlen". Christiane Weil begleitete das Ensemble routiniert am Klavier.
Anzeige
Zwiebelkuchen und Federweißer
Dann folgte ein Auftritt von Harry Walter, der auf seiner Mundharmonika "Der kleine Prinz" intonierte und die 1970er Jahre lebendig werden ließ. Der MGV aus Erdhausen unter der Leitung von Magda Schepp erfreute das Publikum zunächst ebenfalls mit zwei geistlichen Werken, bevor es mit Friedrich Silchers "Wie lieblich schallt durch Busch und Wald" in die klassischen Gefilde der Chorliteratur ging.
Mit dem Titel "This little light" entführte der Frauenchor des Hartenroder Gesangvereins das Publikum in die Welt der Spirituals und anschließend zu Tabaluga mit dem Hit "Ich wollte nie erwachsen sein". Eine kleine "Uraufführung" hatten die Hartenroder Sängerinnen mit "Dreaming" von Lorenz Maierhofer und den "Träume von einer besseren Welt".
Bei ABBAs "I have a dream" begleitete Matthias Behr die Frauen souverän am Klavier. Der Hartenroder Frauenchor feiert in diesem Jahr übrigens sein 15-jähriges Bestehen. Und passend zum Herbstkonzert hatte Vorsitzende Liane Zimmermann an diesem Tag selbst Geburtstag. Wieder festlich auf der Bühne im Hartenroder Dorfzentrum wurde es beim Auftritt vom Männerchor der Concordia-Chöre Mornshausen/D. Die Sänger unter der Leitung Magda Schepp stimmten zunächst den "Festgesang" von Christian Siegler an und sangen dann den "Abendfrieden".
Als gemischter Chor erfreuten die Mornshäuser unter anderem mit "Benedictus" und dem Abendrot ihr begeistertes Publikum. Zu den humorvollen Beiträgen gehörte der "Radofanten-Blues", bei dem die Erdhäuser Sänger den missglückten Radausflug von zwei Elefanten besangen. Fröhlich-beschwingt wurde es im Saal ebenso als der Hartenroder Männerchor von der Fahrt nach "Amsterdam" und dem "Griechischen Wein" sang.
Ihr Publikum verabschiedeten die Gastgeber als gemischtes Ensemble mit dem "Vater unser" von Hanne Haller und einem "Halleluja" von Kobi Oshrat. Nach dem Konzert hatten alle Besucher Gelegenheit, ihre eigenen Stimmen beim Karaoke zu erproben. Der Hartenroder Gesangverein bewirtete seine Gäste mit selbst gemachtem Zwiebelkuchen und Federweißer.


















