Respekt - den haben sich (fast) alle Beteiligten des "Energiegipfels" in Holzhausen verdient. An erster Stelle sind da die Bürger aus Holzhausen zu nennen. Sie setzen sich mit viel Herzblut für ihren Ort ein, opfern Zeit, um das Beste für ihre Heimat zu erreichen. Sie bieten Politikern die Stirn und machen deutlich, dass sie sich nicht alles gefallen lassen, was die Volksvertreter über ihre Köpfe hinweg entscheiden.
Respekt gebührt auch Bad Endbachs Bürgermeister Markus Schäfer. Er wagte sich in die Höhle des Löwen und versuchte, den Windpark-Gegnern die Beweggründe seiner Gemeinde für das Bauvorhaben zu vermitteln. Allzu verständlich, weil menschlich, waren dabei seine etwas schroff klingenden Bemerkungen, wenn er einmal von einem Vertreter der Bürgerinitiative persönlich verbal attackiert wurde.
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Trotz aufgeheizter Stimmung und einiger heftiger Schlagabtausche schon im Vorfeld war Polemik während der Informationsveranstaltung nicht an der Tagesordnung. Das war ein Verdienst von Moderator Gerd Raach. Er appellierte an alle, fair und sachlich miteinander umzugehen und nur Argumente sprechen zu lassen. Daran hielten sich - mit Ausnahme einiger weniger "Hinterbänkler" - dann auch alle im Saal. Unfair waren lediglich einige wenige Zwischenrufe wie "Schmeißt ihn raus!" und "Geschwätz", die an die Adresse von Schäfer gingen.
Wie trotz aller unterschiedlicher Meinungen zum geplanten Windpark ein fairer Umgang aussehen kann, demonstrierte zum Abschluss Reinhold Leinweber von der Bürgerinitiative Holzhausen. Er reichte dem Bad Endbacher Bürgermeister die Hand und bedankte sich für dessen Teilnahme an der Veranstaltung. Das nenne ich einen respektvollen Umgang.






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