Rund 330 alte Fahrzeuge nehmen in diesem Jahr an der Sternfahrt des ADAC zum Hessentag teil. Wetzlar wird am Nachmittag des 2. Juni das Ziel des rollenden Museums sein. In Frankfurt, Idstein, Schlitz und Allendorf/Eder sammeln sich jeweils am frühen Samstagmorgen die Teilnehmer.
Der Breidenbacher Peter Sänger führt das Feld der Fahrzeuge aus Allendorf/Eder auf ihrem Weg durch das Hinterland in Richtung Sammelpunkt in Braunfels an. Er wird mit Beifahrerin Katrin Weigand einen BMW 315 aus dem Jahr 1936 um Punkt 9.01 Uhr über die Startlinie steuern. Das gleiche Baujahr weist auch der Opel P4 des Steinbachers Bernd Brixy auf. Die beiden fahren die einzigen Vorkriegs-Oldtimer dieser Gruppe.
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Sehenswert wird aber auch der Jaguar XK 140 (1951) des Wetteraners Ludwig Lind sein, der als siebtes Auto von Allendorf aus startet. Es folgt die ganze Palette dessen, was in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs im Westen der Republik auf den Straßen zu sehen war. Verschiedene Mercedes-Modelle sind dann ebenso dabei wie der VW Käfer, ein Karmann-Ghia und ein Porsche 356 C.
In Eckelshausen und Bad Endbach gibt es für die Teams kurze Stopps
Aber auch ein Volvo PV 544, gefahren von Willy und Margret Welsch, sucht seinen Weg gegen Süden.
Das ist nämlich die grobe Richtung für alle Teams. Von der Schulstraße in Allendorf schlagen die Teams den Weg gen Battenberg ein. Nach Hatzfeld geht es über den Lindenhof und die Ludwigshütte gen Biedenkopf. Dort rollen die 86 Motorräder und Autos ab etwa 10 Uhr durch die Innenstadt.
In Eckelshausen wird es auf dem Gelände des Autohauses Velte (ab 10.15 Uhr) eine Kontrolle geben. Von dort geht es weiter in Richtung Silberg. Nach Niedereisenhausen müssen die Teams dann Niederhörlen ansteuern und werden zu einer Kontrolle (ab 11 Uhr) in Eibelshausen erwartet.
Von dort aus rollen die Oldtimer über den Bahnhof-Hirzenhain nach Hartenrod und Bad Endbach. Hier erwartet das Feld der MSC Salzbödetal ab 11.30 Uhr vor dem Kur- und Bürgerhaus zu einer Kontrolle. Es geht hinauf in Richtung Günterod und dann wieder auf der malerischen, kurvenreichen Strecke hinab nach Bischoffen. Von Niederweidbach aus biegen die Fahrzeuge nach Altenkirchen ab und werden über Ehringshausen die Hessentagsstadt Wetzlar erst einmal umfahren, weil es in Braunfels ab 12 Uhr ein Zusammentreffen mit den 102 Fahrzeugen gibt, die morgens in Idstein gestartet sind. Ab 12.30 Uhr werden die Teams dann nach Wetzlar geführt.
Ziel ist dort das Hessentagsgelände und das Zelt der Bundeswehr, wo um 17 Uhr die Siegerehrung dieser Fahrt beginnt. Unterwegs müssen die Teams nämlich nicht nur den rechten Weg finden, sondern auch kleine Aufgaben bewältigen. Zeit spielt bei dieser Fahrt insofern nur eine Rolle, als das man sie haben sollte. Gilt es doch nicht, mit einem Alfa Romeo GT 1300 oder einem Porsche 924 eine Bestzeit zu erzielen, sondern im Plan zu bleiben. Und der sieht auf öffentlichen Straßen ein eher gemütliches Tempo vor.
Weitere Informationen zur Fahrt gibt es im Internet unter www.oldtimerfahrt.de.
Übrigens kommen die heimischen Oldtimer-Fans im Juni noch zweimal auf ihre Kosten. Das Biedenkopfer Autozentrum Acker bietet vom 7. bis 10. Juni in Marburg-Cappel (Gewerbegebiet "Im Rudert") ein Treffen historischer Ford-Modelle an. Und am 30. Juni rollt die Oldtimerfahrt rund um Marburg durch den Kreis. Auch hier hat das Fordzentrum Marburg eine zentrale Rolle.






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