Das teilte Wehrführer Michael Krug in der Jahreshauptversammlung der Brandschützer mit. Die wollen den alten Hochbehälter in diesem Jahr wieder in Schuss bringen.
Dazu müsse vor allem die Front aus Bruchsteinen sanierte werden, sagte Krug. Diese bröckele deutlich. Außerdem soll eine neue Tür eingebaut werden.
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Darüber hinaus mahnte der Wehrführer eine bessere Übungsbeteiligung seiner Kameraden an. Zwar zähle die Einsatzabteilung offiziell 28 Mitglieder, viele davon seien aber offensichtlich "Karteileichen", die gar nicht mehr zu Übungen erschienen. "Deswegen haben wir durchaus mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen", erklärte Krug.
Zu den fünf Einsätzen, die die Wehr im vergangenen Jahr absolvierte, zählte unter anderem auch der beim Hochwasser am 4. September. Hier bedankte sich Gemeindebrandinspektor Thilo Achenbach noch einmal für die Leistungen aller Einsatzkräfte und betonte, dass sie durch die Anschaffungen der vergangenen Jahre wie die Chiemseepumpen und Wassersauger auch bei solchen Einsätzen gut aufgestellt seien.
Bürgermeister Peter Pfingst (parteilos) ergänzte, dass die Gemeinde zusammen mit den Ortsteilwehren derzeit an einem neuen Alarmplan arbeite, der speziell auf Hochwassersituationen abgestimmt sei. Dadurch soll im Ernstfall noch koordinierter gehandelt werden.
Weitere Themen, die Achenbach und Pfingst in der Jahreshauptversammlung anschnitten, waren die Einführung des Digitalfunks, für den die Weichen noch in diesem Jahr gestellt werden sollen, sowie die Indienststellung eines neuen Einsatzleitwagens. Diese soll Ende Februar, Anfang März erfolgen. Laut Pfingst soll in diesem Jahr das Gerätehauses Niederhörlen endlich umgebaut werden. Dann sei die Gemeinde, was die Gerätehäuser betrifft, auf einem sehr guten Stand und habe alle Defizite abgearbeitet.




















