In der Küche fritiert Yae Wendorf gerade die Schnitzel für das Mittagessen, während Thuy Walter die Suppe umrührt und den Topf mit den köchelnden Kartoffeln im Auge behält. Weitere Helferinnen schneiden Kuchen und Torten auf, die für den Seniorennachmittag gespendet worden sind. Wieder andere übernehmen das Bewirten, geben Getränke aus.
Bereits am Vorabend begann die Arbeit in der Küche des Steedener Bürgerhauses, damit nun gegen 12 Uhr das Mittagessen für 100 Personen auf den Tisch kommen kann.
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"Das Ältere mal zusammen kommen, finde ich sehr gut"
Es gibt Gemüsesuppe, anschließend Schnitzel mit Kartoffeln und Gemüse als Beilage, später noch Kaffee und Kuchen. Außerdem gibt es auch noch ein Unterhaltungsprogramm mit Musik und Zauberkunst.
4,50 Euro kostet das Mittagessen für die Senioren. "Dass Ältere mal zusammenkommen und sich unterhalten können, finde ich sehr gut", sagt eine Seniorin aus Steeden, die auch schon beim ersten Mal zum Seniorenessen gekommen ist und nun gerne wieder dabei ist. "Früher hat man sich im Kaufladen im Dorf getroffen und sich ausgetauscht. Den gibt es aber nicht mehr", pflichtet ihr ein Senior aus Steeden bei.
"Viele Ältere sind allein, haben kein Auto und sind daher froh, wenn sie sich mal treffen können", sagt Eberhard Walter, Seniorenbeauftragter der Stadt Runkel. Er hat deshalb auch schon mehrere Seniorenfahrten organisiert. In diesem Jahr gab es bereits zwei Fahrten, die dritte führt am Montag, 20. September, in den Spessart.
"Die Nachfrage nach solchen Angeboten ist groß", ist die Erfahrung von Walter. Auch ein Seniorenessen soll es in diesem Jahr nochmal geben, voraussichtlich im Dezember.
Viel Arbeit steckte in den Vorbereitungen: Informationszettel mussten in den Orten verteilt, die Fahrten nach Steeden organisiert, Lebensmittel und Getränke eingekauft werden. Die Feuerwehr Schadeck stellte ein Fahrzeug und Einsatzkräfte zur Verfügung, um die Senioren aus den anderen Stadtteilen nach Steeden zu bringen. Auch die Fahrer des Runkeler Buschens waren im Einsatz; ihnen stellte ein Unternehmen für diesen Tag einen weiteren Kleinbus zur Verfügung.
Bis in den Abend hinein war das Küchenteam im Einsatz: Nach dem Ende des Seniorennachmittags musste aufgeräumt und sauber gemacht werden. "Da steckt schon viel Arbeit drin", sagte Eberhard Walter.







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