Der Fahrer des Holzlastzugs (58 Jahre) blieb dabei unverletzt. Die Unfallursache ist noch unklar: Ein Gutachter untersuchte die Unfallstelle, um die genauen Umstände des Unglücks zu klären. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Der Zug war unbeladen und mit der für ihn geltenden Höchstgeschwindigkeit von etwa 20 Stundenkilometern in gleicher Richtung unterwegs, so ein Polizeisprecher.
Ob der Fahrer den Holzlastzug übersehen habe, ist zudem noch unklar. Der Streckenabschnitt, auf der Autofahrer bis auf 100 Stundenkilometern beschleunigen dürfen, verläuft an dieser Stelle gerade, es gibt keine Kurve.Insassen waren eingeklemmt und mussten mit Spreitzer befreit werdenPatrick Will, Gemeindebrandinspektor in Bischoffen, war als erster am Unfallort. "Das Problem ist, der Holzrückezug ist so hoch, dass sich der Greifarm in die Frontscheibe des Fahrzeugs gebohrt hat", erklärt der Einsatzleiter. Der Fahrer sei schwerst verletzt gewesen. Der 49-Jährige und die Beifahrerin waren auf den Vordersitzen eingeklemmt und mussten mit Schere und Spreitzer aus dem völlig zerstörten Geländewagen befreit werden, so der Einsatzleiter.
Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bischoffen und Niederweidbach am Einsatz beteiligt. Auch seien zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr Mittenaar-Bicken hinzugezogen worden. Die Bundesstraße 255 war zwischen Bischoffen-Niederweidbach und Ortsmitte Bischoffen bis 9.30 Uhr gesperrt. Autofahrer wurden über Niederweidbach und Altenkirchen umgeleitet.
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