In fünf Disziplinen mussten die 15- bis 18-Jährigen theoretisches Wissen, feuerwehrtechnisches Geschick und ihre Fitness unter Beweis stellen. Beim Aufbau eines Löschangriffs simulierten sie die Wasserentnahme aus einem Gewässer mit drei Rohren. Schnelligkeit und Geschick waren beim Aufbau einer 120 Meter langen Schlauchleitung in weniger als 75 Sekunden gefragt. Dazu mussten die Jugendlichen acht Schläuche verkuppeln.
Kenntnisse über Technik und Organisation der Feuerwehr sowie über Politik und Allgemeinwissen galt es dann in einer Fragerunde des Theorieteils einzubringen. Sportlich forderte ein 1500-Meter-Staffellauf die Jugendfeuerwehren, der in knapp vier Minuten zu absolvieren war. Manche benötigen hier einen zweiten Versuch.
Schließlich galt es, beim Kugelstoßen eine Gesamtweite von 55 Metern zu erreichen. Da die Disziplinen nur gemeinsam zu meistern waren, kam es auf Teamarbeit an. Auch Auftreten und Disziplin wurden von der Jury um den stellvertretenden Verbandsjugendwart Michael Stroh (Lahnau) bewertet. Über Wochen und Monate hatten die Jugendlichen für diesen Tag geübt.
Die Gruppen bestanden aus je neun Jugendlichen. Sie traten zum Teil als Kooperation verschiedener Feuerwehren an, weil sich alleine nicht genug Teilnehmer gefunden hätten. "Für viele war das der Höhepunkt ihrer Jugendfeuerwehr-Ausbildung. Ab 16 Jahren können sie den Grundlehrgang belegen und an die Einsatzabteilungen herangeführt werden", so Kreisjugendwart Steffen Zell aus Ehringshausen. Er konnte zum Wettbewerb auch viele Gäste begrüßen.
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So richteten Ehringshausens Bürgermeister Jürgen Mock und Landrat Wolfgang Schuster (beide SPD) Grußworte an den Feuerwehrnachwuchs. Zu den Besuchern gehörten auch die Bundestagsabgeordnete Sibylle Pfeiffer (CDU), Landtagsabgeordneter Matthias Büger (FDP), die Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller (CDU), der Vorsitzende der Gemeindevertretung Ehringshausen, David Rauber (SPD), Kreisbrandinspektor Rupert Heege und der Gemeindebrandinspektor von Ehringshausen, Matthias Regel. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Verbandsjugendfeuerwehr Wetzlar. Um die Verpflegung der rund 280 Teilnehmer und Betreuer kümmerten sich die Ehringshäuser Jugendfeuerwehren unter Leitung von Gemeindejugendwart Jan Kreuter.
15- bis 18-Jährige müssen für die Spange schnell und geschickt bei der Sache sein
Als erfolgreiche Gruppen aus dem Lahn-Dill-Kreis gingen die Jugendfeuerwehren Aartal, Aßlar, Ehringshausen, Haiger, Hüttenberg, Schöffengrund, und Wetzlar hervor. Über die Leistungsspange freuen sich aus dem Kreis Limburg-Weilburg Bad Camberg, Brechen, Elz, Hadamar, Hünfelden, Malmeneich, Mengerskirchen, Waldbrunn und Villmar.
Drei Gruppen erreichten das angestrebte Ziel am Samstag nicht. Für sie gibt es jedoch Ende Oktober im Vogelsbergkreis erneut die Möglichkeit, ihre Leistungen zu beweisen.
Sehen Sie ein Video zum Wettkampf am Sonntag ab 19 Uhr






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