Für den 68-seitigen Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Brandschutz und die Allgemeine Hilfe gab es von allen Seiten Lob für Matthias Regel als Gemeindebrandinspektor und dessen Stellvertreter Heiko Emmelius.
Bürgermeister Jürgen Mock (SPD) stellte klar, dass das Werk nicht der Wunsch der Feuerwehr sei, sondern der Entwicklungsplan der Kommune. Vorbildlich sei der Wunsch der Feuerwehren Daubhausen und Katzenfurt sich freiwillig zusammenzuschließen. Hierdurch erhofft sich die Gemeinde Ehringshausen mittelfristig Einsparungen.
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41 Prozent der heutigen Einsatzabteilung stammen aus der Jugendfeuerwehr
Timo Gröf (FWG), selbst aktiver Feuerwehrmann, unterstrich die Bedeutung der Wehren. 41 Prozent der heutigen Einsatzabteilung sei aus der eigenen Jugend rekrutiert worden. Angesichts des demographischen Wandels gelte es, die Attraktivität der Feuerwehren zu steigern und passende Rahmenbedingungen zu schaffen.
Kleiner Kritikpunkt: An manchen Stellen des Werkes hätte er sich eine Beurteilung und Interpretation der Verfasser gewünscht. Die FWG begrüße den Vorschlag auf Zusammenlegung der beiden Wehren. Folglich werde sicherlich der Neubau eines Feuerwehrhauses in Katzenfurt notwendig. Die angeführten Anschaffungen von Fahrzeugen und Geräten seien mit Augenmaß vorgenommen worden.
Dem schloss sich auch Tobias Bell (CDU) an. Die Feuerwehren müssten gut ausgestattet sein und die Einsatzgruppe motiviert bleiben. Das Geld, das die Gemeinde Ehringshausen in die Wehren investiere, sei gut angelegt. Spielraum bestehe allerdings wenig, da die Gemeinde Ehringshausen den gesetzlichen Vorgaben folgen müsse. Jeder Bürger erwarte eine professionelle Hilfe und daher habe die Gemeinde auch Verantwortung gegenüber den Feuerwehren und Bürgern. Allerdings müssten die angedachten Maßnahmen vor Umsetzung geprüft werden. Sebastian Koch (SPD) vertrat die Auffassung, dass der Entwicklungsplan lediglich notwendige Maßnahmen anführe, daher stimme seine Fraktion zu.
Klärungsbedarf bestand beim Antrag der CDU-Fraktion, Kostenersparnisse zu überprüfen beispielsweise durch Anschaffung von Tablett-PC. Parlaments-Vorsitzender David Rauber (SPD) stellte klar, dass die Gemeindevertreter erklären könnten, dass sie freiwillig eine elektronische Übermittlung von Einladungen anstelle der schriftlichen wünschten, eine Verpflichtung sei jedoch nicht möglich. Mock rechnete vor, dass die Anschaffung der Computer bei weitem die Kosten der Papiereinsparungen übersteigen werde. Jakob bat, den Antrag im Geschäftsgang zu belassen. Ziel sei es, den Sitzungsdienst kostengünstiger abzuwickeln. Sebastian Koch konnte mit dem Prüfantrag "leben". David Rauber brachte die Möglichkeit eines geschlossenen Mitgliederbereichs auf der Homepage ins Spiel.
Gröf bezweifelte die Kostenersparnis, zumal sicherlich viele Gemeindevertreter bei der bisherigen Variante bleiben wollten. Deutlicher wurde Erhard Henrich: " Wir wollen das nicht!", rief er Timotheus Gohl (CDU) zu, der sich für die Prüfung des papierlosen Gremiums stark machte.
Letztlich fand der Kompromissvorschlag von Hans-Jürgen Kunz (FWG) die einstimmige Zustimmung: Die Gemeindeverwaltung soll jetzt überprüfen, ob insgesamt Kosteneinsparungen beim Sitzungsdienst möglich sind.























