Es war die achte derartige Begrüßung. Hohenahrs Gemeindeoberhaupt erläuterte in seiner Ansprache, in den vergangenen Jahren seien durchschnittlich 150 bis 200 Neubürger jährlich in die Großgemeinde gekommen. Dazu zählten allerdings auch die Neugeborenen. Im vergangenen Jahr habe sich der "Zuzug" auf 105 Personen reduziert, bedauerte Frink. Tendenziell zeichne sich ab, dass die Anzahl der Neubürger nicht den Wegzug plus die Sterbefälle ausgleiche. Wie der Bürgermeister ausführte, hatte die Großgemeinde zum 31. Dezember 2011 genau 5117 Einwohner. Dies seien 30 weniger gewesen als vor zwölf Monaten.
Vertreter einiger Vereine stellen deren Angebote vor
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Nach der Begrüßung im Foyer des Rathauses durch Bürgermeister Armin Frink folgte eine Besichtigung der Verwaltungsräume. Dabei stellte er nicht nur die Arbeitsbereiche, sondern auch die Mitarbeiter vor. Diese Führung im Rathaus diente auch dazu, dass die Neubürger im Bedarfsfall die entsprechenden Anlaufstellen ohne Orientierungsschwierigkeiten finden.
Nach einem Begrüßungssekt stellte der Bürgermeister den Neubürgern die Gemeinde Hohenahr anhand einiger Eckdaten vor. In einer Powerpoint-Präsentation zeigte Frink neben den Landschaftsbildern auch Einrichtungen der Infrastruktur. Dabei verwies er auf die touristischen Attraktionen, wie den Aartalsee und die Wintersportanlage in Hohensolms, aber auch auf die sportlichen Möglichkeiten in Hohenahr mit den Sport-, Tennis-, Reit- und Bolzplätzen. Außerdem stellte der Bürgermeister den neu erbauten Solarpark, der im vergangenen Jahr auf dem ehemaligen Nato-Tanklager in Erda installiert wurde ebenso vor. Ebenso den Windenergiepark, der in diesem Jahr in Hohensolms verwirklicht werden soll.
Einige Vertreter Hohenahrer Vereine nutzten die Möglichkeit, für ihren Club zu werben und denselben vorzustellen.
Der 41-jährige Neubürger Robert Herrmann (Foto) berichtete im Gespräch mit dieser Zeitung, dass er im September 2011 von Straubing nach Erda umgesiedelt sei. Dies habe allerdings damit zu tun, dass er seine jetzige Freundin kennengelernt habe und zu ihr gezogen sei. Herrmann lobte die ruhige Wohngegend mit dem Aartalsee vor der Tür, wobei er herausstellte, dass vor Ort ausreichend Einkaufsmöglichkeiten gegeben seien.
Das Ehepaar Gisela und Friedel Pfeiffer hat bislang in Naunheim gelebt, berichtete es am Rande des Empfangs. Es wohnt seit Januar 2011 in Erda. Friedel Pfeiffer berichtete, sei er in Erda geboren und auch dort aufgewachsen. Nach seiner Heirat habe er außerhalb Hohenahrs gewohnt und sei nach dem Tod der Mutter mit seiner Frau in sein Elternhaus zurückgezogen.







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