Braunfels. Ein kleines gemütliches - direkt in der Schule stattfindendes - Weihnachtsfest, kein Stress, ein paar Buden, ganz gemütlich, im kleinen Rahmen, das war die alles inszenierende Idee von Anja Heeb-Lonkwitz und Barbara Schulz - den beiden Vorsitzenden des Schulelternbeirates - für die diesjährigen Weihnachtsaktivitäten der Carl-Kellner-Schule.
Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern sowie die Schulleitung - begeistert von dieser ruhigen, besinnlichen Variante einer Weihnachtsfeier - beginnen mit den Vorbereitungen.
In der sechsten Stunde am Freitag, den 17. Dezember, ist es dann soweit.
Eine unzählige Schülerschar, begleitet von Lehrkräften, wuselt in der Pausenhalle der Schule umher, Geschäftigkeit ohne Ende, Plakate werden aufgehängt , Tische in der ganzen Halle aufgebaut, Weihnachtsdekoration befestigt, Essen und Flohmarktartikel herangeschafft.
Es scheint auf den ersten Blick chaotisch, doch es ist wohl strukturiert, denn schon seit Tagen waltet im Hinter – und Vordergrund ein ausgezeichnete Organisations-team, bestehend aus Ekkehard Wagner, Vorsitzender des Fördervereins, Anja Heeb-Lonkwitz und Barbara Schultz, den Vorsitzenden des Schulelternbeirates, dem Hausmeister Konstantin Berger sowie Klassenlehrer Gerhard Mulch und seinem unschlagbaren Service-Team, der Klasse 9e.
Das Ergebnis der Anstrengungen kann sich sehen lassen.
Um 16:00 Uhr eröffnet Michael Obermann das Weihnachtsfest der Carl-Kellner Schule. Ein kleines Verkehrschaos am Rande - drei Busse stecken fest- kann der hervorragenden Stimmung keinen Abbruch tun.
Hier zeigt sich wieder einmal, dass der heutige Schulleiter nicht nur eine Schule leiten können muss, sondern der Allround- Manager gefragt ist.
Ist man einmal in die festliche Halle des bunten Treibens vorgedrungen, hat man kaum Chancen den vielfältigen Angeboten zu entkommen.
Dort locken Schokofrüchte (10a/8a) und Popcorn, da gibt es wunderbare frische Waffeln(8f) oder Kräppchen (kleine Berliner, 7d), eine Leibziger Spezialität.
Am anderen Ende der Halle kann man selbst gebackene Weihnachtskekse (10g) oder vielfältigste Kuchensorten und schmackhafte Crepes erstehen. Aber auch deftige Nahrungsmittel werden feilgeboten: Salziges Popcorn, Paprikaschnecken, herzhafte Schmalzbrote, Sandwiches aller Art.
Und nicht zu vergessen – draußen, bei Kälte Sturm und Regen- bieten die Elternvertreter sowie die Lehrkräfte - heroisch von der ersten bis zur letzten Minute dieses Festes -leckere Bratwürste an. Aber nicht nur die Bratwurstverkäufer trauen sich in die Kälte. Es gibt auch mutige Eltern und Lehrer/innen, die nur geschützt durch eine Bretterbude, den ganzen Abend über Glühwein und kalte Getränke verkaufen.
Neben der Organisation der zahlreichen Ständen haben sich die Schüler und Schülerinnen auch Gedanken darüber gemacht, für wen sie an diesem Tag Geld sammeln wollen. Der Schülerbibelkreis der Carl-Kellner-Schule z.B., am Stand vertreten durch Nina Kunkler (10 a) und Leah Weigand (9a), verkauft Weihnachts-plätzchen zugunsten der Organisation "humedica". Als Nichtregierungsinstitution leistet "humedica" seit 1979 humanitäre Arbeit mit dem Schwerpunkt auf medizinischer Hilfe in Krisengebieten dieser Welt.
Zwei der 10 er Religionskurse, die sich zur Zeit mit dem Thema "Tod" beschäftigen, möchten die Hospizarbeit unterstützen. Die begleitende Lehrerin der 10a (Kerstin Dietz) hat zu diesem Zweck mit ihren Schüler/innen eine Tombola organisiert.
" Geplant ist auf Wunsch meiner Schüler/innen auch ein Besuch im Hospiz ", berichtet die angehende Lehrerin Frau Mantz, die mit ihren Schüler/innen (10a) durch den Erlös für das das Angebot von Frühlingsrollen und Paprikaschnecken einen Beitrag zur Arbeit im Kinderhospiz Wiesbaden leisten möchte.
Auf den Tischen in der Halle liegen blaue Info-Blätter. Max Pfister (Schüler der 8b) trägt auch ein blaues Schildchen am T-Shirt. Er ist Streitschlichter der Carl-Kellner-Schule und möchte durch das Verteilen der Infoblätter auf die nächste Runde des neuen Ausbildungskurses für Streitschlichter aufmerksam machen.
"Die beiden Mädchen, die letzte Woche einen Termin im Streitschlichterraum hatten", reden jetzt wieder mit einander, freut sich Max und betont: " Dass es keine Verlierer bei unserem Konzept der Mediation gibt, sondern immer eine Win-Win Lösung, gefällt mir besonders."
Im Infozentrum sind Ergebnisse der letzten Projektprüfung aufgebaut. Hier findet man eine praktische Anleitung zur Herstellung eines Vielseitigkeitssattels mit selbst angefertigtem Modell (vorgestellt durch Lea Heisenberg , 9g). Gleichzeitig ziehen zarte Düfte von Vanille und Mandarinen durch den Raum und locken Interessierte an den Stand der Parfümdüfte. Die Schülerinnen Elisa Rehm und Aylin Olcay präsentieren hier ihre selbst hergestellten Parfümöle. Im Hintergrund läuft zusätzlich eine Power-Point - Präsentation über Luftfahrtpionier Otto Lilienthal.
Wer noch Weihnachtsdekoration benötigt, kann sich mit getöpfertem Christbaum-schmuck (6c) oder mit - natürlich auch selbst hergestellten - Holz-Gips-Engeln der 6d eindecken.
Natürlich kommt auch die Kultur nicht zu kurz: Der Unterstufenchor (Leitung Annerose Halama und Harald Streubel) und der Band-Chor treten auf, zwischen-durch gibt es musikalische Einlagen von Florian Hüller( Referendar an der CKS) und den Musiklehrern Harald Streubel und Martin Hering-Pownall, der auch mit seinem Schüler-Team für die gesamte Technik zuständig ist. Die Tanzgruppe von Aynur Han (8b) lädt zum Mittanzen ein und ein ganz großes Highlight ist das Kasperle- Theater der Klasse 7c, das zweimal im Theaterstudio aufgeführt wird.
Das von den Schülerinnen Johanna Ziegler und Melina Kühn selbst geschriebene Stück mit dem Titel "Weihnachten in Gefahr" wird von der Klasse 7c unter der Leitung der Klassenlehrerin Annerose Halama aufgeführt und findet begeisterte Zuschauer/innen. Neben den für das Kasperle Theater typischen Handpuppen treten in diesem Stück die Schüler/innen auch als lebensgroße Kasperle- Figuren auf und demonstrieren eindrucksvoll die wahren Hintergründe des Weihnachtsfestes, die immer mehr zu verschwinden drohen.
Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern sowie die Schulleitung - begeistert von dieser ruhigen, besinnlichen Variante einer Weihnachtsfeier - beginnen mit den Vorbereitungen.
In der sechsten Stunde am Freitag, den 17. Dezember, ist es dann soweit.
Eine unzählige Schülerschar, begleitet von Lehrkräften, wuselt in der Pausenhalle der Schule umher, Geschäftigkeit ohne Ende, Plakate werden aufgehängt , Tische in der ganzen Halle aufgebaut, Weihnachtsdekoration befestigt, Essen und Flohmarktartikel herangeschafft.
Es scheint auf den ersten Blick chaotisch, doch es ist wohl strukturiert, denn schon seit Tagen waltet im Hinter – und Vordergrund ein ausgezeichnete Organisations-team, bestehend aus Ekkehard Wagner, Vorsitzender des Fördervereins, Anja Heeb-Lonkwitz und Barbara Schultz, den Vorsitzenden des Schulelternbeirates, dem Hausmeister Konstantin Berger sowie Klassenlehrer Gerhard Mulch und seinem unschlagbaren Service-Team, der Klasse 9e.
Das Ergebnis der Anstrengungen kann sich sehen lassen.
Um 16:00 Uhr eröffnet Michael Obermann das Weihnachtsfest der Carl-Kellner Schule. Ein kleines Verkehrschaos am Rande - drei Busse stecken fest- kann der hervorragenden Stimmung keinen Abbruch tun.
Hier zeigt sich wieder einmal, dass der heutige Schulleiter nicht nur eine Schule leiten können muss, sondern der Allround- Manager gefragt ist.
Ist man einmal in die festliche Halle des bunten Treibens vorgedrungen, hat man kaum Chancen den vielfältigen Angeboten zu entkommen.
Dort locken Schokofrüchte (10a/8a) und Popcorn, da gibt es wunderbare frische Waffeln(8f) oder Kräppchen (kleine Berliner, 7d), eine Leibziger Spezialität.
Am anderen Ende der Halle kann man selbst gebackene Weihnachtskekse (10g) oder vielfältigste Kuchensorten und schmackhafte Crepes erstehen. Aber auch deftige Nahrungsmittel werden feilgeboten: Salziges Popcorn, Paprikaschnecken, herzhafte Schmalzbrote, Sandwiches aller Art.
Und nicht zu vergessen – draußen, bei Kälte Sturm und Regen- bieten die Elternvertreter sowie die Lehrkräfte - heroisch von der ersten bis zur letzten Minute dieses Festes -leckere Bratwürste an. Aber nicht nur die Bratwurstverkäufer trauen sich in die Kälte. Es gibt auch mutige Eltern und Lehrer/innen, die nur geschützt durch eine Bretterbude, den ganzen Abend über Glühwein und kalte Getränke verkaufen.
Neben der Organisation der zahlreichen Ständen haben sich die Schüler und Schülerinnen auch Gedanken darüber gemacht, für wen sie an diesem Tag Geld sammeln wollen. Der Schülerbibelkreis der Carl-Kellner-Schule z.B., am Stand vertreten durch Nina Kunkler (10 a) und Leah Weigand (9a), verkauft Weihnachts-plätzchen zugunsten der Organisation "humedica". Als Nichtregierungsinstitution leistet "humedica" seit 1979 humanitäre Arbeit mit dem Schwerpunkt auf medizinischer Hilfe in Krisengebieten dieser Welt.
Zwei der 10 er Religionskurse, die sich zur Zeit mit dem Thema "Tod" beschäftigen, möchten die Hospizarbeit unterstützen. Die begleitende Lehrerin der 10a (Kerstin Dietz) hat zu diesem Zweck mit ihren Schüler/innen eine Tombola organisiert.
" Geplant ist auf Wunsch meiner Schüler/innen auch ein Besuch im Hospiz ", berichtet die angehende Lehrerin Frau Mantz, die mit ihren Schüler/innen (10a) durch den Erlös für das das Angebot von Frühlingsrollen und Paprikaschnecken einen Beitrag zur Arbeit im Kinderhospiz Wiesbaden leisten möchte.
Auf den Tischen in der Halle liegen blaue Info-Blätter. Max Pfister (Schüler der 8b) trägt auch ein blaues Schildchen am T-Shirt. Er ist Streitschlichter der Carl-Kellner-Schule und möchte durch das Verteilen der Infoblätter auf die nächste Runde des neuen Ausbildungskurses für Streitschlichter aufmerksam machen.
"Die beiden Mädchen, die letzte Woche einen Termin im Streitschlichterraum hatten", reden jetzt wieder mit einander, freut sich Max und betont: " Dass es keine Verlierer bei unserem Konzept der Mediation gibt, sondern immer eine Win-Win Lösung, gefällt mir besonders."
Im Infozentrum sind Ergebnisse der letzten Projektprüfung aufgebaut. Hier findet man eine praktische Anleitung zur Herstellung eines Vielseitigkeitssattels mit selbst angefertigtem Modell (vorgestellt durch Lea Heisenberg , 9g). Gleichzeitig ziehen zarte Düfte von Vanille und Mandarinen durch den Raum und locken Interessierte an den Stand der Parfümdüfte. Die Schülerinnen Elisa Rehm und Aylin Olcay präsentieren hier ihre selbst hergestellten Parfümöle. Im Hintergrund läuft zusätzlich eine Power-Point - Präsentation über Luftfahrtpionier Otto Lilienthal.
Wer noch Weihnachtsdekoration benötigt, kann sich mit getöpfertem Christbaum-schmuck (6c) oder mit - natürlich auch selbst hergestellten - Holz-Gips-Engeln der 6d eindecken.
Natürlich kommt auch die Kultur nicht zu kurz: Der Unterstufenchor (Leitung Annerose Halama und Harald Streubel) und der Band-Chor treten auf, zwischen-durch gibt es musikalische Einlagen von Florian Hüller( Referendar an der CKS) und den Musiklehrern Harald Streubel und Martin Hering-Pownall, der auch mit seinem Schüler-Team für die gesamte Technik zuständig ist. Die Tanzgruppe von Aynur Han (8b) lädt zum Mittanzen ein und ein ganz großes Highlight ist das Kasperle- Theater der Klasse 7c, das zweimal im Theaterstudio aufgeführt wird.
Das von den Schülerinnen Johanna Ziegler und Melina Kühn selbst geschriebene Stück mit dem Titel "Weihnachten in Gefahr" wird von der Klasse 7c unter der Leitung der Klassenlehrerin Annerose Halama aufgeführt und findet begeisterte Zuschauer/innen. Neben den für das Kasperle Theater typischen Handpuppen treten in diesem Stück die Schüler/innen auch als lebensgroße Kasperle- Figuren auf und demonstrieren eindrucksvoll die wahren Hintergründe des Weihnachtsfestes, die immer mehr zu verschwinden drohen.
"Ein Weihnachtsfest direkt in der Schule gefällt mir sehr gut", erklärt Nicola Gocke, Mutter der beiden Schüler: Jendrik, Klasse 10a und Jan,Klasse 6c.
Cedric Egli baut gerade die Dekoration am Schokofrüchtestand der 8a ab. Die Klassenlehrerin Frau Heinz ist sehr zufrieden: "Um 13:10 Uhr haben wir in der Küche angefangen, die Früchte geschnitten, mit Schokolade überzogen, dann aufgeräumt, geputzt und jetzt - alles verkauft."
Um neun Uhr ist der ganze Spuk vorbei.
Aus dem kleinen gemütlichen Weihnachtsfest ist für alle ein großer Weihnachtszauber geworden.







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