Von den 1485 Schöffengrundern, die 60 Jahre und älter sind, hatten etwa 30 Prozent im Januar 2009 an der Umfrage teilgenommen. Die Seniorenbefragung befasste sich neben den Wünschen auch mit der momentanen Lebenssituation der älteren Bürger in der Gemeinde. Dabei stellte sich he-raus, dass ein überwiegender Teil der Befragten in eigenem Wohneigentum lebt.
Ein Großteil der Befragten gab an, dass in seinem Ortsteil alle erforderlichen Lebensmitteleinkäufe erledigen werden können. Dabei fielen die Antworten natürlich je nach Ortsteil unterschiedlich aus. Die Befragung habe außerdem ein hohes Maß an Zufriedenheit ergeben. Insgesamt, so Annette Stoll, sei die Gemeinde Schöffengrund aus Sicht der meisten älteren Bürger für sie ein guter Ort zum Wohnen.
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Einstimmig stimmten die Gemeindevertreter der Neuorganisation des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in den Landkreisen Limburg-Weilburg und Lahn-Dill zu. Bürgermeister Hans-Peter Stock hatte zuvor für die anstehende Fusion des Verkehrsverbundes Lahn-Dill mit der parallel bestehenden Verkehrsgesellschaft im Landkreis Limburg-Weilburg geworben. Beide sollen als GmbH zusammengefasst werden. "Dies ist eine sinnvolle Maßnahme", erklärte Bürgermeister Stock.
Auch die Ausschüsse der Gemeinde sahen keine Alternative zum Beitritt, weil die Gemeinde sonst keine Einflussmöglichkeiten mehr habe. Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Lahn-Dill (VLD), Dieter Mohn, warb bei den Gemeindevertretern für die Lösung. Damit könnten die Kosten gesenkt und das Qualitätsmanagement erhöht werden. Mohn nannte Mohn ein mögliches Einsparpotenzial in Höhe von zirka 200 000 Euro.
Eine Fusion mit Gießen schloss Mohn aus, da dort bereits mit dem Wetterau- und dem Vogelsbergkreis kooperiert werde. "Die neue Gesellschaft will sich dem höheren Wettbewerb stellen. Die Mobilitätszentralen in Wetzlar und Weilburg sollen die Geschäftsbereiche abdecken", sagte Mohn und führte aus, das neue Konstrukt bestehe dann aus der Gesellschafterversammlung, dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung.
Die Auflösung des Zweckverbands solle bis Ende 2011 erfolgen. Bis auf Aßlar und Lahnau hätten der Neuorganisation alle Kommunen zugestimmt. Die Entscheidung von drei Gemeinden stünde noch aus.
Baulandpreis wird abgesenkt
Die FWG-Fraktion bat darum bei der Neustrukturierung auch auf die Fahrplangestaltung zu achten und diese auf den Prüfstand zu stellen. Kurt Figge (CDU) berichtete von Fällen, wo Busfahrer sich den Weg von den Schülern hätten zeigen lassen müssen. Zudem wollte er wissen, ob es Erhebungen gebe wie pünktlich die Busse seien. Die Pünktlichkeit schwanke, so Mohn, zwischen 88 und 92 Prozent.
Ebenfalls einstimmig beschloss das Parlament die Senkung der Baulandpreise für die Grundstücke Flur 7 im Schwalbacher Neubaugebiet "Bohnengarten/Steinkaut" auf 75 Euro pro Quadratmeter. Auch der Bebauungsplan wurde geändert, um die Plätze attraktiver zu machen. Einstimmig beschlossen wurde auch der Bebauungsplan "An der Hennsgass" in Oberquembach.
Die Beratung des Haushaltssicherungskonzepts hatte der Gemeindevorstand zurückgezogen. Es wird vom Gemeindevorstand in der Oktobersitzung eingebracht und beraten.




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