Bereits um 3 Uhr nachts hatten die "Feuerwerker" Steffen Müller, Mark Siemann und Andreas Köpper bei arktischen Temperaturen begonnen, sechs Raummeter Buchenholz zu verbrennen. Verstärkung hatten sie in diesem Jahr von dem Bogen-Hessenmeister Maik Müller bekommen, der seinem Vater Steffen half.
Das viele Holz ist notwendig, um 80 Portionen "Solperflaasch" - in Zwiebeln eingelegt und in Alu-Folie verpackt - zwei Stunden in der Holzkohlenglut zu garen. Im Vorjahr hatte man 125 Portionen gegart. Diesmal war es etwas weniger. Den Rückgang führte der erste Schützenmeister Uwe Siemann auf die eisigen Temperaturen zurück, die vermutlich einige von einem Besuch abgehalten hätten.
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Diesmal kamen die "Feuerwerker", die nach sieben Veranstaltungen inzwischen Routine haben, kaum ins Schwitzen. Lediglich bei der Entnahme der 350 Gramm schweren Fleischportion aus der Glut wurde es etwas wärmer.
Auch in diesem Jahr erhielten die "Feuerwerker" wieder unverhofften Besuch von Polizei und Feuerwehr - obwohl das Feuer bei der Gemeinde und der Leitstelle angemeldet war. Eine Nachbarin hatte die Leitstelle informiert, dass es beim Schützenhaus "brenne".
Zahlreiche Besucher aus Fleisbach und der Umgebung wollten sich auch diesmal die Spezialität der Schützen nicht entgehen lassen. Bis es soweit war, mussten sich die Gäste jedoch in Geduld üben. Eine Probe-Portion, die an ein Seil gebunden und die nach etwa zwei Stunden entnommen wird, gibt Gewissheit, ob das "Solperflaasch" gar ist. Ist dies der Fall, wird serviert.






















