Sitzungspräsidentin Bianca Sänger eröffnete als "Bayern-Franzi" mit einem gekonnten Fassbier-Anstich und dem lauten Ruf "o´zapft is" die Sitzung in der ausverkauften, bayrisch dekorierten "Narrhalla". Drei "vorwitzige Bayern", die mit Leitern zur Bühne kamen, um zu fensterln, hatten keine Chance. Von "Franzi" ertappt, wurden die Herren rigoros des Saales verwiesen.
Tusnelda sucht einen Mann, Firlefanze halten selbigen für eine Mogelpackung
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Anders war das beim Männerballett "Brandys Time Warper". Die anmutige Truppe in ihren bunten Glitzerkostümen zeigte eine fetzige Tanzeinlage zur Musik von "The Rocky Horror Picture Show". Für die Darbietung, die das Ballett unter Leitung von Lisamarie Schwarz und Carolin Miozga einstudiert hatte, gab es stürmischen Applaus.
Die "Knallerbsen" unter Leitung von Nina Stahl und Pia Bleutke begaben sich auf eine musikalische Zeitreise von den 1920er Jahren bis heute. Für Verwicklungen sorgten danach "Tusnelda und Chantalle" (Kiki Schulze-Breustedt und Mareike Rühl): Landpomeranze Tusnelda suchte nämlich dringend einen Mann und bat ihre emanzipierte Freundin Chantalle um Hilfe. Letztere hatte auch jede Menge "Stylingtipps" für Tusnelda parat und lud schließlich sogar die drei verhinderten Fensterl-Bayern zum Casting ein.
Bekannte Songs mit selbst verfassten witzigen Texten brachten schließlich die "Firlefanze" unter Leitung von Sabine Leistner zu Gehör. Lieder wie "Schatzi, schenk mir ein Porsche", "Der Mann, die Mogelpackung", "Help - wir sind Ü-Vierzig", "Holz vor der Hüttn" oder "Damenklo" sorgten für Superstimmung. Beim Sketch "Spermien auf der Wanderschaft", in dem Bianca Sänger erzählte, was Spermien alles auf ihrem Weg zur Eizelle so "erleben", geriet das Publikum vollends aus dem Häuschen.
Die "Tanzmädels" - als Barbiepuppen verkleidet - zeigten schließlich einen modernen Tanz, den Christin Zimmermann mit ihnen einstudiert hatte. Beim "Final Countdown" fand sich dann übrigens endlich auch für Landpomeranze "Tusnelda" der richtige Kerl: Sitzungspräsidentin Bianca Sänger persönlich verpasste Tusnelda nämlich einen "leibhaftigen Stripper", der dann endlich "ihr Fall" war.
Zum Finale kamen alle Akteure noch einmal auf die Bühne. Anschließend wurden dann endlich auch die Männer in den Saal gelassen und es gab Party bis zum Morgen. Die musikalischen Akzente bei der Damensitzung hatte DJ "Mister Moon" aus Köln gesetzt.























