Wer sich den Entwurf des Innenstadtentwicklungskonzeptes (ISEK), zu dem die Bürger noch bis Ende März Vorschläge machen können, erklären lassen möchte, kann das künftig dienstags von 10 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr im Bürgerbüro tun. Heiko Scholl und Karl-Ernst Schaub vom Wetzlarer Planungsamt erläutern das Konzept anhand von Plänen und Grafiken und notieren Ideen der Bürger. "Mit diesem Gesprächsangebot wollen wir bewusst aus dem Rathaus heraus auf die Menschen zugehen", sagte Stadtrat Semler. Die Räume für das Büro habe die Firma Gimmler der Stadt mietfrei zur Verfügung gestellt, die Stadt komme nur für die Nebenkosten auf.
Im Bürgerbüro sind nicht nur die Pläne und der ISEK-Entwurf, der übrigens auch auf www.wetzlar.de heruntergeladen werden kann, einsehbar. Es gibt auch Tische, an denen sich Gruppen während der Öffnungszeiten treffen und über die Stadtentwicklung diskutieren können.
Anzeige
Vorschläge noch bis Ende März
Ein "Runder Tisch" bietet Platz für bis zu 30 Leute. Entsprechend kann der "Treffpunkt Stadtentwicklung auch für ein "Roundtable-Gespräch zur Innenstadtentwicklung genutzt werden, das am 3. März (Samstag) von 10 bis 14 Uhr geplant ist. Baudezernent Semler diskutiert dann mit den Bürgern. Vorschläge und Fragen können vorab an das Planungsamt geschickt werden, Fax: (06441) 996104, E-Mail: planungs-hochbauamt@wetzlar.de. Außerdem stehen am 12., 19. und 28. März jeweils von 18 bis 21 Uhr Workshops auf dem Programm, bei denen es unter anderem um das Verkehrskonzept und die Freiraumgestaltung gehen soll.
Die Stadt sammelt noch bis Ende März Bürgervorschläge für das ISEK. Im April werde das Planungsbüro die Bürgeranregungen in den Konzeptentwurf einarbeiten, erläutert Semler den weiteren Zeitplan. Voraussichtlich am 10. Mai werde das fertige Konzept dann vorgestellt, nach den Sommerferien solle es in die städtischen Gremien gehen. Das Ergebnis werde ein Leitbild für die Stadtentwicklung sein, das aber noch keine konkreten Projekte beinhaltet. Diese würden in Phase zwei des langfristig auf Jahre angelegten Stadtentwicklungsprozesses in Angriff genommen.























