
Begonnen hat die Geschichte der Montagsmänner vor vielen Jahren, als die Herren noch eine Abteilung des Turnvereins Ehringshausen waren. Jeden Montag trafen sich bis zu 30 Leute, um zwei Stunden lang Volleyball zu spielen. Schon zu dieser Zeit hatten sie sich mit Abteilungsleiter Michael Risse zusammengetan, um bei Veranstaltungen zu helfen. Dazu gehörten auch die Neujahrskonzerte, die die Montagsmänner seit elf Jahren ausrichten.

2005 gründeten die "Montagsmänner" dann ihren eigenen Verein. Seitdem ist Hans-Ulrich Wissgott ihr Zweiter Vorsitzender.
Ob als Einkäufer, mit Kochlöffel oder bei der Organisation: 69-Jähriger hilft
Ob als Einkäufer für und bei der Organisation von Veranstaltungen oder als Helfer bei anderen Vereinen, wo die Montagsmänner den Service bei Festen übernehmen, er ist dabei. "Aber solche Vorbereitungen mache ich natürlich nicht alleine. Das wäre überhaupt nicht zu schaffen. Verlassen kann ich mich immer auf Stefano Rosu, Michael Risse oder auch Horst Hesselmann, um nur einige zu nennen", erklärt gute Seele Wissgott. "Jeder hilft, wo er kann", so der gelernte Kfz-Schlosser, der auch seinen neunjährigen Enkel Joscha schon mitgenommen hat. "Der Kleine hilft mir immer und ist schon ein richtig kleiner Montagsmann", lacht Wissgott. Neben diesem Engagement bereitet er auch den "Tag des Sports" mit vor und ist an der Aktion "Saubere Lemp" beteiligt, bei der Unrat gesammelt und beseitigt wird.
Auch ein jährlicher Wochenendausflug steht auf dem Programm. Bei einer vorbereitenden Fahrt begutachtet Wissgott die Gegebenheiten vor Ort. "Es gibt immer etwas für die Montagsmänner zu tun, denn es macht einfach große Freude, gemeinsam mit unserer Truppe etwas zu unternehmen", freut er sich. Und natürlich treffen sich die Männer einmal in der Woche immer noch zum Volleyballspiel. Dann geht es in Fahrgemeinschaften zum TV nach Sinn, wo aus den Montagsmänner aber die "Donnerstagsmänner" geworden sind. Bleibt sonst noch Zeit werkelt Wissgott im Garten. "Ich würde mir wünschen, wenn es den Verein noch viele Jahre gibt und auch junge Männer den Weg zu uns finden. So lange es noch geht, bleibe ich den Montagsmännern treu", verspricht er zugleich.







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