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   Diskussion Uni-Klinikum
Marburg

"Privatisierung ist gescheitert"


Der Kreistag hat den Kreisausschuss beauftragt,  sich dafür einsetzen, dass der  Personalabbau durch den Rhön-Konzern gestoppt wird, es  sogar wieder mehr Beschäftigte geben soll. (Foto: Archiv)

Marburg. Rund 70 Minuten haben sie gestritten, ihre Meinungen zum Stellenabbau am Marburger Uniklinikum, dem Übernahmeangebot von Fresenius an den Rhön-Konzern und einem möglichen Rückkauf kundgetan, um sich dann einig zu sein...mehr



Standpunkt zur Rhön-Übernahme

Gewinnmaximierung macht krank


Von Steffen Gross

Die Wahrscheinlichkeit, als Patient in einem Bett der Helios-Kliniken aufzuwachen, steigt weiter. Seit vielen Monaten ist die Konzernmutter der schon jetzt mit mehr als 23 000 Betten in 75 Häusern größten privaten Klinik-Kette Deutschlands, die Fresenius AG aus Bad Homburg, auf großer Einkaufstour...mehr



Haiger

Was muss eine Klinik wissen?


Mehr Sehkraft blieb nicht: Angelika Grove kann inzwischen nur noch mit einem Bildschirmlesegerät die riesig vergrößerten Buchstaben in einer Zeitung erkennen. (Fotos: Linker)

Haiger. Angelika Grove aus Haiger hat eine sehr seltene Krankheit. Ihr Stoffwechsel spielt verrückt, inzwischen ist sie sogar fast blind. Vor über zehn Jahren merkte sie, dass die Sehkraft nachlässt, ihr Augenarzt schickte sie in die Uni-Klinik nach Marburg...mehr



Gießen/Marburg/Wiesbaden

Unis fordern: Kliniken zurück ans Land


Das Logo von Fresenius vor der Bilanzpressekonferenz des Medizinkonzerns in der Unternehmenszentrale Bad Homburg. Der Gesundheitskonzern Fresenius will den privaten Klinikbetreiber Rhön kaufen. (Foto: dpa)

Gießen/Marburg/Wiesbaden (lhe/kio). Der Krankenhauskonzern Fresenius will die Rhön AG schlucken. Rhön hat vor sechs Jahren das Uni-Klinikum Gießen-Marburg gekauft. Die beiden Unis fordern jetzt die Rückkehr des Klinikums zum Land. Das Übernahmeangebot des Krankenhauskonzerns Fresenius für die Rhön...mehr



Marburg

15 000 protestieren gegen Stellenkürzungen am Uniklinikum


Etwa 15000 Unterschriften hat das Aktionsbündnis "Gemeinsam für unser Klinikum? bereits gesammelt .

Marburg (nas). Etwa 15 000 Unterschriften hat das Aktionsbündnis "Gemeinsam für unser Klinikum" inzwischen gesammelt, und die Aktion wird weiter fortgesetzt. Am Samstag konnten sich Interessierte an einem Stand auf dem Marburger Marktplatz informieren und mit ihrer Unterschrift ihren Protest gegen...mehr



Gießen

"Faktenpapier" hat es nie gegeben


Bettina Böttcher nimmt  Stellung zum möglichen Stellenabbau an den Marburger Unikliniken. (Foto: H. Krause)

Gießen (kse). Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Gewerkschaftshaus in Gießen haben die Betriebsräte des privatisierten Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) und die Gewerkschaft ver.di den von der Konzernleitung geplanten Stellenabbau, sowie die bestehenden Arbeitsbedingungen...mehr



Marburg/Gießen

Betriebsrat sieht Vertrauen zerstört


Betriebsrat in Sorge: Bettina Böttcher und Dirk Gehrke kämpfen weiter gegen den Stellenabbau am Uni-Klinikum. (Fotos: Archiv)

Marburg/Gießen (dpa). Der Betriebsrat des privatisierten Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) sieht auch nach dem Wechsel in der Geschäftsführung das Vertrauensverhältnis gestört. "Unsere Geduld ist am Ende. Ich bin gespannt, wie man das Vertrauen wieder aufbauen will", sagte Dirk Gehrke...mehr



Marburg

Uni-Klinikum: Betriebsratsvorsitzende übt Kritik


Der Notarztwagen am Klinikum Marburg: Ob auch die Beschäftigten immer mehr in eine Notsituation geraten, ist zwischen Klinikleitung und Betriebsrat umstritten. (Foto: Archiv)

Marburg. Als "Hinhalte-Strategie" bezeichnet die Betriebsratsvorsitzende am Klinikum-Standort Marburg, Bettina Böttcher, den Personalwechsel in den Vorstandsetagen des privaten Betreibers Rhön-AG. Sie sieht nach wie vor den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) in der Verantwortung...mehr



Gießen/Marburg

Menger ist neuer Chef des Uni-Klinikums


Martin Menger ist neuer Vorsitzender der Geschäftsführung des UKGM.

Gießen/Marburg (mkl/lhe). Die Uniklinik Gießen-Marburg (UKGM) kommt nicht zur Ruhe: Mitten in der Debatte um einen möglichen massiven Stellenabbau in dem privatisierten Krankenhaus gibt es  einen Wechsel an der Hausspitze. "Das Chaos am UKGM wird immer größer", reagierten die Grünen in Hessen...mehr



Marburg/Gießen/Wiesbaden

Betriebsräte wollen Mediatoren treffen


Betriebsratsvorsitzender Klaus Hanschur (links) kündigt Gespräche mit den Mediatoren an. (Archivfoto: Gombert)

Marburg/Gießen/Wiesbaden (dpa). In den Streit um das privatisierte Uni-Klinikum Gießen-Marburg (UKGM) kommt Bewegung. Nach einem Gespräch mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wollen sich die Betriebsräte des UKGM erstmals mit den Mediatoren treffen...mehr



Marburg

Land soll Privatisierung der Uni-Klinik rückgängig machen


Uni-Klinik in Marburg: Der Magistrat der Stadt will, dass die Landesregierung die Privatisierung  rückgängig macht. (Foto: Archiv)

Marburg (dpa). Der Magistrat der Stadt Marburg hat die hessische Landesregierung aufgefordert, die Privatisierung des Uniklinikums Gießen-Marburg rückgängig zu machen. "Ich weiß, dass diese Forderung schwer zu realisieren ist", sagte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) laut einer Mitteilung vom...mehr




    Dem kann ich nur zustimmen. Ich frage mich sowieso, ob die Privatisierung nicht eigentlich eine "Schenkung" war. (für die eigentlich eine Schenkungssteuer hätte anfallen müssen). Das Klinikum ist ein vielfaches Wert von dem was dafür an das Land gezahlt wurde. Selbst wenn man die Investitionen des Betreibers mit einkalkuliert, war es immer noch weit unter seinem eigentlichen Wert verkauft/quasi verschenkt worden.
    Zum Vergleich:Eine 3 mal kleineren Klinik in Wiesbaden wurde Teil-privatisiert (49% Anteil für 349 Millionen Euro).
    Das 3 mal größere Uniklinikum GI-MR hingegen wurde für nur 110 Millionen komplett privatisiert ( 5% Anteil hält das Land Hessen).
    Es glaubt doch keiner im Ernst, dass die jetzige Landesregierung die Privatisierung rückgängig macht. Der Betreiber gibt doch sein Sahnestückchen nicht mehr her und die CDU FDP Regierung wird ihren Freunden doch sicher nicht das Klinikum aus der Hand reißen. Man will ja schließlich noch jede Menge Gewinne einfahren mit dem Klinikum. Außerdem winken für Mitglieder der Landesregierung sicher schon gut bezahlte Posten im Konzern nach deren Regierungszeit.



  • Es gabe doch eine übereinstimmende Willenserklärung, bei dem jeder der beiden Parteien ja gesagt hat!?

    Und jetzt hat es der Eine nicht so gemeint?!

    Das ist ja sehr erstaunlich, jedoch typisch für die überforderten Politiker unseres Landes!

    Getreu dem Motto "Wasch mich aber mach mich nicht nass"!





Gießen/Marburg

Rhön-Chef soll seinen Hut nehmen


TSG: "Die Rhön-Klinikum AG zieht das Land am Nasenring durch die Arena". (Archivfoto: von Erichsen/dpa)

Gießen/Marburg. Im Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen am Universitätsklinikum Gießen und Marburg fährt die hessische SPD schweres Geschütz auf. SPD-Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel forderte im Gespräch mit uns den Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden des Klinikbetreibers Rhön-Klinkum AG...mehr




    "Man sollte...."!

    Wer ist denn jetzt schon wieder "Man"?!

    Die Verantwortlichen sog. Volksvertreter, die sog. Politiker (die Man´s) können es doch nicht - dies sind die Zuständigen, die die Sozialleistungen des Staates gestalten - wo sicher auch die Gesundheitsleistungen drunter fallen.

    Die obersten "Verwaltungsgestalter"!

    Das einzige, was die gestalten können, sind die eigenen Pensionsansprüche und die staatliche Geldbefeuerung ihrer Parteien.

    Und wenn nun Profis einer AG im Gesundheitswesen an die Kosten gehen, jaulen diese Politiker auf!

    Herrschaften - so ist die Welt, in der wir leben (müssen)!



  • "Aber die bessere Gesundheitsversorgung wird hier leider nur an der Anzahl der Köpfe festgemacht, egal, was diese tagsüber so treiben" (marcus.plaschke) - Klar, die Beschäftigten dort liegen den ganzen Tag in der Sonne... Ich kenne Leute, die dort arbeiten und mir seltsamerweise das Gegenteil erzählen.

    Man sollte das Gesundheitswesen nicht den Marktradikalen mit ihrer Ellenbogenmentalität überlassen.





Marburg

Demonstranten fordern Stellenerhalt


Gegen den Stellenabbau am Uni-Klinikum sind Mitte März 2500 Menschen auf die Straße gegangen. (Foto: Koelschtzky)

Marburg (ky). Zur Demonstration des Bürgerbündnisses "Gemeinsam für unser Klinikum - Gesundheit ist keine Ware" sind am Samstag 2500 Bürger aus Gießen und Marburg, Klinikpersonal, Ärzte, Gewerkschafter und Politiker gekommen. Sie forderten einen sofortigen Stopp des Stellenabbaus an den...mehr



Marburg/Gießen

Kein Stellenabbau am Klinikum


Die Rhön AG soll auf den Stellenabbau am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (Foto) verzichten. Das und einiges mehr fordert der Kreistag einstimmig.  (Foto: Heimrich)

Marburg/Gießen (bih). Mit den Stimmen aller Fraktionen hat sich der Kreistag in Marburg am Freitag gegen einen Stellenabbau am Universitätsklinikum in Gießen und Marburg ausgesprochen. Ein gemeinsamer Aufruf zur Demonstration in Marburg (Samstag, 14 Uhr, Georg-Gassmann-Stadion)...mehr



Gießen

Klinikum-Betriebsrat sagt Mediation ab


Die Betriebsräte (BR) des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) haben das für Donnerstag geplante erste Gespräch mit den Mediatoren Friedrich Bohl (rechts) und Wolfgang Gerhardt abgesagt. (Archivfotos: Dedert/Richter)

Gießen (go). Die Betriebsräte (BR) des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) haben das für Donnerstag geplante erste Gespräch mit den Mediatoren Friedrich Bohl und Wolfgang Gerhardt abgesagt. Zugleich knüpften sie die Teilnahme an einem für den 23. März vereinbarten neuen Termin an Bedingungen...mehr




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