Kein Grund für Trübsal

Von Mika Beuster

Doch Limburg-Weilburg profitiert nicht – hier sinkt die Zahl der Touristen. Das ist auf den ersten Blick für die Branche enttäuschend. Aber eine genauere Analyse der Zahlen relativiert das Ergebnis.

Es wäre Äpfel mit Birnen verglichen, betrachtete man nur die reinen Übernachtungszahlen. Eine Messe- und Finanzstadt wie Frankfurt wird immer wesentlich mehr Übernachtungen haben, als das ländliche Mittelhessen. Und: Viele Formen des regionalen Tourismus werden von der Statistik nicht erfasst. Privat vermietete Ferienwohnungen etwa, die eine wachsende Rolle spielen. Limburg derweil schrumpft auf Normalmaß, so verebbt die Aufregung um den ehemaligen Bischof Tebartzt-van Elst – sie hatte der Stadt einen beachtlichen Zulauf an interessierten Gästen gebracht. Schlechtes Wetter verhagelte derweil Campingangeboten, etwa in Runkel, die Bilanz. Das kann dieses Jahr schon wieder anders aussehen. Und Weilburg behauptet sich mit Wachstum. Die klare Positionierung als Kultur-, Musik- und Barockstadt sowie mit Freizeitangeboten rund um die Lahn lockt immer mehr Menschen.

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