Ungewöhnlich ja, verwerflich nein

Oho, mögen Außenstehende meinen. Da macht ein Unternehmer Geschenke, damit die Stadt  baut. Das hat doch ein Geschmäckle! Ja, auf den ersten Blick mag das sein. Aber trifft es auch zu?
Nein. Dass die letzte Spende über 250 000 Euro zweckgebunden geflossen ist, ist   nicht ungewöhnlich. Wer Geld spendet, tut das in der Regel, weil er möchte, dass es eben einem bestimmten Zweck zugute kommt.

Ganz gleich, ob man für oder gegen den Bau des Dorfgemeinschaftshauses ist –  jemand, der für dieses Projekt ist, hat dafür fast ein Drittel der Gesamtsumme gespendet. Das für sich allein ist keine schlechte Sache in einer Zeit, in der öffentlich über höhere Steuern für vermögende Menschen diskutiert wird. Und Millionäre wie der Berliner Peter Vollmer, der einen Großteil seines Geldes in eine gemeinnützige Stiftung steckt, als gute Beispiele hervorgehoben werden.

Nein, bisher ist nichts Verwerfliches geschehen. Wer anderes unterstellt, der muss es mit Fakten belegen.


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