Am zweiten Tag dreht sich alles um Energie

Spendenradeln auf der Oberhessenschau in Marburg erbringt 3500 Euro für das Gertrudisheim

Auch die Polizei tritt auf der Oberhessenschau mit einem eigenen Stand auf. So können die Besucher noch am heutigen Montag eine Fahrt unter Alkoholeinfluss am Fahrtsimulator ausprobieren.

Auch Besucherin Viktoria Hirt blieb bei ihrer "Fahrt unter Alkoholeinfluss" mit simulierten 0,8 Promille am Fahrsimulator nicht unfallfrei. Schnell beginnt sie kleine Schlangenlinien zu fahren, die Steuerung scheint nur träge zu reagieren. Überrascht schlägt sie nach einem Wildunfall die Hände vor dem Gesicht zusammen. "Die ersten Ausfallerscheinungen beim Fahrer kommen früh, auch wenn man nur wenig Alkohol konsumiert hat", sagt Polizeioberkommissar Rainer Ide. Mit dem Simulator wolle man aufzeigen, dass bereits bei geringen Mengen Alkohol große Gefahren für die Fahrer lauerten. Vor allem die Reaktionsfähigkeit lasse schnell nach, so Ide. Außerdem bietet die Polizei Informationen zu den Themen Prävention, Verkehrssicherheit und Schutz vor Einbrüchen.

Am Stand von E.on Mitte fand am Sonntag ein Spendenradeln zugunsten des Marburger Gertrudisheims statt. Kräftig in die Pedale traten dabei einige Kinder der Jugendhilfeeinrichtung zusammen mit Landrat Robert Fischbach (CDU), Marburgs, Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD), Ausstellungsleiter Andreas Kleine, Eon-Geschäftsführer Ulrich Fischer und Kreishandwerksmeister Helmut Henkel. Die Teilnehmer "erradelten" auf dem Energieergometer unter dem Beifall des Publikums insgesamt 3500 Euro für die Marburger Caritas-Einrichtung.

Besucher können testen, wie viel Geld sich mit kühlerem Wasser sparen lässt

Außerdem können die Besucher am "EnergieSpar-Mobil" von Eon testen, wie sich Energie, Geld und CO2 im Haushalt einsparen lassen.

An einer Station können Besucher per Regler steuern und direkt einsehen, was eine Reduzierung der Wassertemperatur um wenige Grad beim Duschen an Energie und Geld im Jahr sparen kann, erläutert Fischer. Ein programmierbarer Thermostatregler für die Heizung koste zwar anfangs Geld, rentiere sich jedoch schnell, so Fischer. Das Energieunternehmen wolle aufzeigen, wie sich durch das Beherzigen einiger Energiespartipps schnell 150 Euro im Jahr für einen Haushalt einsparen lassen könnten.

Auch für Kinder gibt es an einem modellhaften "Energiesparhaus" die Möglichkeit, spielerisch das Thema Energiesparen zu erkunden.

Geöffnet ist die Messe noch bis zum 18. April von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet sechs, ermäßigt fünf Euro. Kinder und Jugendliche zahlen drei Euro, eine Familienkarte kostet zwölf Euro. Weitere Informationen erhalten unter www.messe-marburg.de.


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