CDA stemmt sich gegen Auflösung des Arbeitsgerichts

Anwaltsverein: Der Standort in der Domstadt ist durch den Sparkurs der Landesregierung stark gefährdet

Die Beibehaltung sei auch aus Gründen der Bürgernähe wichtig. Schließlich würden hier jährlich 1000 Fälle bearbeitet.

Das Arbeitsgericht mit seinen 1,5 Richterstellen befindet sich derzeit im zweiten Obergeschoss des Hauptpostamtes in der Frankfurter Straße.

Nicht auf Kosten der Arbeitnehmer

Der CDA-Vorstand Limburg-Weilburg ist einstimmig der Meinung, dass der Staat nicht auf Kosten der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber der Region sparen darf, die dann die erhöhten Kosten bei Verhandlungen vor den Arbeitsgerichten in Wiesbaden, Gießen oder Frankfurt zu tragen hätten. Diese "Reform" auf Kosten der Bürgernähe und der Betroffen hätte dann ihren Namen nicht verdient.

"Es ist sehr wichtig, dass das Arbeitsgericht in unserer Region bleibt, eventuell in den leer stehenden Räumen des Behördenzentrums Schloss Hadamar oder unter dem Dach des dortigen Amtsgerichtes, das dem Land Hessen gehört", schlägt der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnemerschaft im Kreis Limburg-Weilburg, Lothar Leinz, als mögliche sparsame Lösung vor.

Der CDA-Kreisvorstand hofft auf die volle Unterstützung der heimischen Landtagsabgeordneten, der politisch Verantwortlichen im Kreis, der Kreishandwerkerschaft, Industrie- und Handelskammer sowie des Limburger Anwaltsvereins.


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