Das erwartet den, der mit 34 999 anderen feiert

Menschenmasse auf Open-Air-Gelände: Diese Zeitung testet Wartezeiten und zählt Dixie-Toiletten

Bühne ist um 20 Uhr unerreichbar

Einlass: Ab 15 Uhr schleusten rund 70 Sicherheitsleute an rund 43 Durchlässen die Besucher ins Fest-Gelände. Lange Schlangen? Von wegen. Um 16 Uhr war Warten und Taschefilzenlassen eine Angelegenheit von maximal fünfeinhalb Minuten.

Verpflegung: An etwa 25 Buden konnte sich der Besucher innerhalb des Open-Air-Geländes mit Essen und Getränken eindecken. Laut Richard Stoiss, Chef der Getränke-Firma, die das Open-Air-Gelände bewirtet, wurden gestern rund 15 000 Liter Bier und 15 000 Liter Softdrinks ausgeschenkt. Pro Besucher macht das also rund 0,4 Liter Bier und 0,4 Liter Wasser, Cola oder etwas ähnliches. Für eine Cola musste man im Übrigen dreieinhalb Minuten anstehen, für ein Stück Pizza eine Viertelstunde, so der Test.

Die erste Reihe: Wer gegen 20 Uhr, also eine Stunde vor Pinks Auftritt, auf die Idee kam, sich einen Platz in der ersten Reihe zu sichern, kam zu spät. Auf dem rund 200 Meter langen Weg von den Eingangsschleusen zur Bühne traf der Konzert-Besucher auf halber Strecke auf eine undurchdringbare Menschenmauer. Die 100 Meter rücksichtsvolles Durchlängeln bis zur Menschenmauer waren in fünf Minuten zu meistern. Zum Vergleich: Der Weltrekord über 100 Meter Sprint liegt bei 9,58 Sekunden.

Stilles Örtchen: Auf dem Open-Air-Festgelände hatte der Besucher des Pink-Konzertes die Wahl zwischen rund 185 Dixie-Toiletten. Angenommen, jeder Besucher musste während des fünfstündigen Konzertes einmal austreten, dann musste er sich sein Dixie-Klo mit 189 Menschen teilen.


Bald ist Weihnachten. Schenken Sie doch einfach einem lieben Menschen 6 Wochen lang die Zeitung für die Region für nur 19,90 EUR.
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2010
Kommentare (0)
Mehr aus Hessentag 2010