Die 5 besten Tipps zum Einschlafen

Feste Rituale: Wiederkehrende Abläufe helfen dem Körper, sich auf den Schlaf einzustimmen. Beispiele: ein paar Seiten lesen oder einen Abendspaziergang einführen. (Foto: Jacob Lund/Shutterstock.com)

Regelmäßiger Schlafrhythmus - Das gleiche Prinzip wie bei den festen Ritualen: Der Körper kann mit einem festen Schlafrhythmus besser klarkommen. Daher sollte man am besten immer zu ähnlichen Uhrzeiten ins Bett gehen und morgens aufstehen. Foto: Vgstockstudio/Shutterstock.com

Warme Milch mit Honig - der ideale Schlummertrunk: Einen Becher Milch erhitzen und ein bis zwei Löffel Honig hinzufügen. Durch Umrühren löst sich der Honig auf. (Foto: antoniodiaz/Shutterstock.com)

Auf anregende Mittel vor dem Schlafen verzichten! Alkohol macht zwar schläfrig, aber verschlechtert die Schlafqualität. Nikotin und Koffein regen sogar den Herzschlag und den Blutdruck an. (Foto: Olena Yakobchuk/Shutterstock.com)

Ein heißes Bad: Bereits zehn bis zwanzig Minuten reichen aus. Das Badewasser sollte eine Temperatur zwischen 35 und 38 Grad Celsius haben. Badezusätze wie Lavendel, Melisse und Heublumen oder Hopfen entspannen und machen schläfrig. (Foto: g-stockstudio/Shutterstock.com)

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Schlechter Schlaf äußert sich durch Müdigkeit am Tag, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, Stress sowie einen schlechteren allgemeinen Gesundheitszustand. Sogar die Beziehung zu sozialen Kontakten kann durch Schlafmangel beeinträchtigt werden.

Auch volkswirtschaftlich betrachtet, sind die Auswirkungen von Schlafstörungen enorm. Dem „Stressreport 2012“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zufolge beläuft sich der Gesamtschaden durch Schlafstörungen auf 18 Milliarden Euro. Die hohe Zahl resultiert aus der Summe an Krankheitsfehltagen, Leistungsabfall und Produktivitätsverlust.

Um dem zu entgehen, greifen immer mehr Menschen regelmäßig zu Schlafmitteln. Mit dem Ergebnis, dass mittlerweile knapp eine Million Menschen in Deutschland als abhängig gelten. Jedoch führt genau dies wiederum dazu, dass das Schlafen ohne Hilfsmittel immer schwieriger wird.

Grundsätzlich unterscheidet man drei verschiedene Arten von Schlafstörungen: Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen sowie Ausschlafstörungen. Erstere sind, wie der Name schon beschreibt, Probleme beim Einschlafen. Stress oder Lärm können dafür verantwortlich sein. Bei Durchschlafstörungen wacht der Betroffene ein bis mehrmals pro Nacht auf. Leidet eine Person unter Ausschlafstörungen, wird sie meist frühzeitig wach und kann dann nicht mehr einschlafen. Dies führt zu Schlappheit und Müdigkeit am Tag.

Daher sollten Betroffene die Ursache für ihre Schlafprobleme ausfindig machen. Grundsätzlich unterscheidet man dabei drei Faktoren:

  • Äußere Einflüsse, wie Alkohol, Lärm oder Kälte
  • Psychische Einflüsse, beispielsweise Stress
  • Organische Ursachen, wie Schmerzen oder physiologische Erkrankungen

Viele Probleme bestehen nur akut und können mit Identifikation der Ursache ausgeschaltet werden. Andere können so stark belasten, dass es ratsam ist, einen Arzt hinzuzuziehen. Inwiefern jemand beeinträchtigt ist, kann nur er selbst beantworten.

Die besten Tipps zum Einschlafen hat die AOK Hessen in der Bildergalerie aufgeführt.

Wenn es doch mal wieder nicht klappen will, können auch pflanzliche Mittel helfen: aok-erleben.de.

 


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