Erhabene Barocke Klangkunst erleben

BACH Am Sonntag in der Schlosskirche zu Weilburg in der Reihe "Alte Musik"

Man kann sich in Weilburg auf die Solistin Nicole Pieper (Alt) freuen. (Foto: www.nicole-pieper.de)

Sopranistin Magdalene Harer bereichtert das Konzert. (Foto: www.magdalene-harer.de.)

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Johann Sebastian Bachs Reinschrift der h-Moll Messe aus dem Jahre 1748/49 gehört seit Oktober letzten Jahres zum UNESO - Weltkulturerbe.

Diese "Hohe Messe" ist Bachs "Opus summum" - die Krönung seines Schaffens - indem er gegen Lebensende einzelne Teile seiner früheren vokalen Kompositionen zusammenfasste, überarbeitete und ergänzte zu einem Werk überkonfessioneller Bedeutung.

Die Vertonung des lateinischen Messetextes in seiner dogmatischen Strenge und Klarheit ist einzigartig in all ihren Facetten barocker Klangkunst.

Das Werk für Chor schlechthin hören

Sei es im Stile antico der Fugen, sei es im konzertierenden Orchestersatz oder aber in der intimen Klangrede in den aus der Oper stammenden Formen der Arien und Duette. Es ist für KEnner das Werk für Chor schlechthin.

Gewidmet ist es dem Churfürsten von Sachsen und König von Polen August III, dem Nachfolger August des Starken.

Bach erlangte damit die Würde des Königlich Polnischen Hofcompositeurs.

Die Ausführenden sind Magdalene Harer (Sopran); Nicole Pieper (Alt), Hans Jörg Mammel (Tenor) und Klaus Mertens (Bass).

Weiterein die Kantorei der Schlosskirche und die Capella Weilburgensis auf barocken Instrumenten. Florian Deuter ist Konzertmeister.

Die Leitung hat Dekanatskantorin Doris Hagel.

Karten zwischen 34 und 12 Euro sind an der Abendkasse erhältlich. (red)


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