Land unter an Dill und Nebenflüssen

Stausee in Driedorf voll / Höhepunkt erreicht?
Hochwasser bis unter die Brückenbögen: Die Aar in Offenbach.(Foto: Wingender)
Hochwasser bis unter die Brückenbögen: Die Aar in Offenbach.(Foto: Wingender)
Land unter: Die Aar  an der Mühle in Herbornseelbach. (Foto: Wingender)
Land unter: Die Aar an der Mühle in Herbornseelbach. (Foto: Wingender)
Sorgenvoller Blick in den Grundwasserschacht: Christine Nickel im Dillenburger Tierheim, das direkt an der Dill liegt.(F
Sorgenvoller Blick in den Grundwasserschacht: Christine Nickel im Dillenburger Tierheim, das direkt an der Dill liegt.(Foto: Weber)
Naturschauspiel: Spaziergänger bleiben in Niederscheld an der Dill stehen, um sich das Hochwasser anzuschauen.(Foto: Web
Naturschauspiel: Spaziergänger bleiben in Niederscheld an der Dill stehen, um sich das Hochwasser anzuschauen.(Foto: Weber)
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Hochwasser-Impressionen

Unser freier Mitarbeiter Jörg Fritsch war während des Hochwassers in den Regionen Wetzlar und Dillenburg mit der Videokamera unterwegs.

In Bicken rückte die Feuerwehr am Vormittag aus, um vollgelaufene Keller auszupumpen und Wohngebäude zu sichern, wie Vize-Kreisbrandinspektor Blicker berichtete. In Haiger waren Feuerwehr und Bauhof im Einsatz, um an der überfluteten Westerwaldstraße verstopfte Einläufe und Kanäle freizumachen.

Wegen des Hochwassers des Siegbachs waren auch die Feuerwehren in Siegbach und Bischoffen ausgerückt, um Vorkehrungen zu treffen.

Mobile Dämme schützen Wohnhäuser am Siegbach bei Bischoffen

Oberhalb von Bischoffen errichtete die Feuerwehr Teile des neu angeschafften, mobilen Dammsystems der Feuerwehr aus Herborn. Damit wurden vom Hochwasser bedrohte Wohnhäuser geschützt. Weitere Teile des Dammsystems behielt die Feuerwehr in Herborn, um sie bei Bedarf an andere Stellen bringen zu können.

Kritisch war auch die Lage am Stausee in Driedorf, der nach dem wochenlangen Frost immer noch von einer Eisschicht bedeckt gewesen sei, berichtete Blicker. Weil der See gefüllt war, musste der Stauwärter langsam Wasser in den Rehbach ablassen, zwei Kubikmeter pro Sekunde. "Das bedeutet, dass der Rehbach um 20 Zentimeter zusätzlich ansteigt", erklärte Blicker. Die Feuerwehren hätten deshalb den Bachlauf genau kontrolliert.

Falls es in den kommenden Tagen keinen weiteren Regen gibt, könnte bereits Sonntag der Scheitelpunkt des Hochwassers erreicht gewesen sein, sagte Blicker.


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