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Lejla Bejtic zeigt Sherida Triggs an

Vorsätzliche Körperverletzung ?

Die Staatsanwaltschaft Halle habe in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen und auch bereits Halles Trainer Peter Kortmann als Zeugen gehört. Das gab der sächsische Bundesligist gestern bekannt. Bejtic musste am 6. Februar im Liga-Spiel gegen den BC Marburg nach einem Ellbogen-Check von Triggs zu Beginn des dritten Viertels ausgewechselt werden. Die in Diensten des SV Halle stehende Bosnierin zog sich einen Nasenbeinbruch zu. Das Schiedsrichtergespann hatte das Foul der US-Amerikanerin nicht geahndet.
Der SV Halle, der die Partie 65:59 gewonnen hatte, verzichtete danach auf einen Protest gegen die Nichtahndung des Fouls, da die Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) einen Videobeweis nicht anerkennt. "Meine Nase musste operativ gerichtet werden. Ich hatte sieben Tage lang starke Kopfschmerzen, war zehn Tage zum Zuschauen verdammt und kann auch nur dank einer speziellen Schutzmaske spielen, die mich noch einige Wochen behindern wird", begründete Bejtic ihre Anzeige.
Sherida Triggs war gestern nicht zu erreichen, die Verwunderung in Reihen des BC Marburg indessen groß. "Krass", findet Hicran Özen, die Tatsache, dass eine Bundesligaspielerin eine andere anzeigt. Zumal das angebliche Foul der 24-jährigen Amerikanerin "eine Sache war, die in der Hitze des Gefechts schon mal passiert", so BC-Teamkapitän Amanda Davidson. Auch Marburgs Trainerin mochte gestern keinen Kontakt zu Triggs herstellen. "Das sehe ich gar nicht als notwendig an", erklärt Aleksandra Kojic, "ich habe mir die Szene mehrfach auf Video angeguckt und kein Foul gesehen, genau wie die Schiedsrichter des Spiels kein Foul gesehen haben. Sicher war es eine unglückliche Aktion und es tut mir auch leid für Bejtic. Aber es war eine Situation, wie sie in jedem Spiel 100 Mal passiert. Das ist der Sport, das ist Basketball."
Dass Lejla Bejtic sich über drei Wochen nach dem Match zur Anzeige gegen Triggs (Foto: Richter) entschlossen hat, findet Kojic "ein wenig befremdlich. Aber das muss die Spielerin mit ihrem Gewissen ausmachen." Da es sich um keine sportrechtliche, sondern eine zivilrechtliche Angelegenheit handele, wolle sie nicht weiter Stellung nehmen: "Das ist Sache des Vorstandes."

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