Wie die Polizei berichtet, hatte die Frau einen Anruf eines angeblichen Herrn Zimmermann aus Stuttgart erhalten. Er sei vom "Mahngericht" und kündigte an, das Konto der älteren Dame am nächsten Tag zu pfänden. Hintergrund seien Kosten in Höhe von 1735 Euro durch die Teilnahme an Lotteriespielen. Mit einer Ratenzahlung von 99 Euro könne die Pfändung verhindert werden. Am Ende wollte der Fremde die Kontodaten seines vermutlich wahllos ausgesuchten Opfers. Doch die 74-Jährige durchschaute das Vorhaben direkt und schaltete ihren Sohn ein, der die Polizei informierte. Damit hat die ältere Dame, die übrigens an keinen Lotteriespielen teilgenommen hatte, alles richtig gemacht.
Solche Betrugsvarianten tauchen immer wieder auf, alle mit dem Ziel, an das Geld anderer zu gelangen. Deshalb rät die Polizei, sich nicht auf plötzliche Geldforderungen einzulassen oder Bankverbindungen zu nennen, ohne vorher mit einem Vertrauten darüber gesprochen zu haben. Das gilt auch, wenn Anrufer sich als ein Verwandter ausgibt.






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