
Die neue Einrichtung in Lohra bedeute eine wichtige Erweiterung der Infrastruktur für ältere Menschen in der Region. Deren Wunsch sei es, auch im Alter in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können. Diesem Wunsch werde mit dem Pflegeheim Rechnung getragen, so Schmidt. Neben dem Blick zurück warf er einen weiteren Richtung Zukunft und verwies auf die anstehenden Neuerungen im Pflegegesetz. Er hoffe, dass diese sinnvoll ausfallen und die Kommunen in ihrer Verantwortung für die älteren Bürger gestärkt werden. Schmidt sprach sich gleichzeitig dafür aus, das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement im Pflegebereich zu fördern.
Dass der Gesellschaft mit dem demografischen Wandel eine gewaltige Herausforderung ins Haus steht, betonte auch Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim (CDU): "Die Menschen werden immer älter, bekommen gesundheitliche Probleme und werden zusehends immobiler." Diese Entwicklung erfordere gut geschulte Pflegekräfte, und die AWO-Pflegekräfte gingen mit gutem Beispiel voran, so der Bürgermeister.
Auch die Verknüpfung mit dem Leben außerhalb des Pflegezentrums werde groß geschrieben, sagte Einrichtungsleiterin Angelika Plaicher. Einen wichtigen Beitrag leiste die Kunst, die in der Vergangenheit schon mehrfach eine Brücke geschlagen habe.
n Kunst als verbindendes Element zwischen Bewohnern und Leben "draußen"
Kunst sei nicht nur ein verbindendes Element, ihr wohne auch die Kraft inne, die Stimmung und das Wohlbefinden zu verbessern, sagte Plaicher und unterstrich dies mit einem Zitat Pablo Picassos: "Es gibt den Maler, der aus der Sonne einen gelben Fleck macht, und es gibt auch den, der einen gelben Fleck in eine Sonne verwandelt."
An Grußworten ließen es die Veranstalter damit bewenden. Anstelle "ellenlangen Monologen" zu lauschen, solle der Neujahrsempfang lieber dazu genutzt werden, das persönliche Gespräch zu suchen, sagte Michael Schmidt.
Dazu fanden die Besucher ebenso Gelegenheit wie in verschiedene Informations- und Beratungsangebote reinzuschnuppern. So waren unter anderem die Apotheker vor Ort und standen für Fragen zur Verfügung, das Konzept der Therapiehunde wurde erläutert, Physiotherapeuten gaben Tipps, wie der Körper geschmeidig bleibt, und auch der Hospizdienst Immanuel stellte sich den Gästen des Empfangs vor. Zudem konnten die Anwesenden selbst künstlerisch aktiv werden und nach Belieben Kacheln verzieren.
Musikalisch wurde der Neujahrsempfang vom Gitarrenduo "Bona Vista" untermalt.








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