Mit Video: Dillenburgs Hengste begeistern Besucher

Über 3000 sehen eine furiose Pferdeshow
Über 100 Meter Leinen, um die zehn PS zu steuern: Der große Zehnerzug des Hessischen Landgestüts gehörte gestern  zu den
Über 100 Meter Leinen, um die zehn PS zu steuern: Der große Zehnerzug des Hessischen Landgestüts gehörte gestern zu den Höhepunkten der ersten Hengstparade 2011. Am kommenden Sonntag kann man die Kutsche noch einmal sehen. (Fotos:
K. Weber)
Höhepunkt: Die Pyramide.
Höhepunkt: Die Pyramide.
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Was die Gestütsmannschaft zeigte, war beste Werbung für das Hessenpferd. Feine Spring-, Dressur- und Fahrquadrillen, flotte Viererzüge, edles Pferdeballett, kunstvolle Voltigierer, zügige Islandpferde und quirlige Fohlen ließen die Zuschauer staunen.

Hengstparade

Römische Wagen liefern sich ein rasantes Rennen auf dem Paradeplatz

Wie gewohnt bildeten die Auszubildenden des Landgestüts eine der Säulen der Schau. Sie sorgten beim Reifenspringen über ein brennendes Hindernis für Aufsehen. Noch spektakulärer und vom Publikum gefeiert: Der "Jump & Drive"-Wettbewerb, bei dem ein Reiter auf seinem Pferd zunächst Hindernisse überspringen und dann schnell zu Fuß zur Kutsche rennen musste, um als Beifahrer im Pylonenparcours das Gespann auf Kurs zu halten. Mucksmäuschenstill war es dagegen als die "Dillenburger Pyramide" ihre Runde lief. Obenauf: Die zwölf Jahre alte Lea Benschus, die in manchen Passagen auf dem Platz ordentlich balancieren musste.

Zum krönenden Abschluss ging es dann noch einmal richtig rund. Angefeuert vom Publikum lieferten sich die römischen Wagen ein rasantes Rennen auf dem Paradeplatz.

Einen kurzen Moment, in dem jedem der Atem stockte, gab es am Nachmittag aber auch: Als der große Zehnerzug zur Ausfahrt ansetzte, kamen sich zwei der zehn Pferde leicht ins Gehege, eines stürzte. Die Helfer waren schnell parat. Pferde und Fahrer waren alle wohlauf.

Am kommenden Sonntag kann man die Hengstparade noch einmal sehen. Beginn ist um 13 Uhr. Der Eintritt kostet an der Tageskasse 20 Euro, im Vorverkauf 16 Euro. Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren bezahlen die Hälfte. Mädchen und Jungen bis sechs Jahre haben freien Eintritt. Die Vorverkaufsstelle ist das Prinzenhaus in der Wilhelmstraße.


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