Mit Video: "... das Wasser wurde nicht Hardt"

Driedorfer feiern Kirmes / "Partyteufel" heizen ein / Bürgermeister kassiert Spott
Werbung in eigener Sache: Auch die Jugendfeuerwehr marschierte gut gelaunt mit.(Foto: Röder)
Werbung in eigener Sache: Auch die Jugendfeuerwehr marschierte gut gelaunt mit.(Foto: Röder)
"RTL stand schon parat, doch das Wasser wurde und wurde nicht Hardt": Die SG Hohenroth erinnerte an die vom Bürgermeiste
"RTL stand schon parat, doch das Wasser wurde und wurde nicht Hardt": Die SG Hohenroth erinnerte an die vom Bürgermeister angeregte, aber ziemlich missglückte Eislaufbahn vorm Rathaus.
Ausgelassen feiern: Vor allem die Jugend - aber nicht nur die - hatte am Samstagabend im Festzelt ihren Spaß.(Fotos: Rei
Ausgelassen feiern: Vor allem die Jugend - aber nicht nur die - hatte am Samstagabend im Festzelt ihren Spaß.(Fotos: Reif/Röder)
Ließen  am Samstagabend ordentlich die Post abgehen: "Die Partyteufel" legten zur Westerwaldkirmes in Driedorf mächtig l
Ließen am Samstagabend ordentlich die Post abgehen: "Die Partyteufel" legten zur Westerwaldkirmes in Driedorf mächtig los und machten ihrem Namen alle Ehre.
Ihr Wunsch ist uns Befehl: Den Nachwuchsfußballern vom TuS Driedorf lag im Festzug  etwas ganz besonders am Herzen.
Ihr Wunsch ist uns Befehl: Den Nachwuchsfußballern vom TuS Driedorf lag im Festzug etwas ganz besonders am Herzen.
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Die Partyteufel

Video: J. Fritsch

Tänzer zeigten an mehreren Haltepunkten, was sie so alles können

Pünktlich um 14 Uhr setzte sich tags darauf der Festzug in Bewegung. Vom "Bahnhof" aus ging es durch den Ort. Der Wagen der Driedorfer Tanzgruppe führte den Zug an. Gefolgt wurde er von den Kleinsten im Turn- und Sportverein, den TuS-Bambini, die auch "endlich mal in die Zeitung wollten". Richtig Mühe gab sich auch der als meterlange Raupe verkleidete Frauenchor.

Begleitet wurde der bunte Lindwurm vom Driedorfer Musikverein. An verschiedenen Haltepunkten, wo sich die meisten Zuschauer versammelt hatten, gab die Videoclipdance-Gruppe Kostproben ihres Könnens. Überhaupt waren trotz Regenwetter viele gekommen, um den traditionellen Umzug anzuschauen.

Gerd Lorenz brachte es auf den Punkt: "Schlimmer als letztes Jahr konnte das Wetter sowieso nicht werden!" 2010 war der Kirmesumzug beinahe ins Wasser gefallen. Dieses Jahr hatten die Vereinsmitglieder mit Regencapes, -planen und Schirmen vorgesorgt, die aber glücklicherweise nicht benötigt wurden.

So konnten auch die Kinder, der Kindertagesstätte "Arche Noah" als Tiere verkleidet die biblische Geschichte nachstellen, und die Nordic-Walking-Gruppe brauchte keinen teuren Sprit, sie lief zu Fuß und nahm einfach ihre Stöcke mit.

Viele Lacher kassierte auch die SG Hohenroth: Die Tischtennisspieler hatten die Driedorfer Eisbahn, die nicht so recht eine gewesen war, auf einen Anhänger gebaut und nahmen Bürgermeister Hardt für seine Idee nachträglich nochmal ordentlich auf den Arm.

Nach etwa einer Stunde hatte der Festzug seinen Bestimmungsort erreicht und alle 12 Wagen hatten einen "Parkplatz" gefunden. So auch die "Schlauch-Truppe" der Freiwilligen Feuerwehr, die traditionell den Abschluss des Umzugs bildete.


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