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Ohrfeige für Roth

Trainer der HSG Wetzlar wundert sich nach 18:29-Debakel

Der Schock des Desasters war Trainer Michael Roth gehörig in die Glieder gefahren. Der Olympiazweite von 1984, ein Baum von einem Kerl, wirkte in der Pressekonferenz wie ein Häuflein Elend. "Eine Analyse der Leistung meiner Mannschaft heute würde den Zeitrahmen sprengen. Lemgo wollte und wir konnten nicht", erklärte der 48-Jährige mit leidender Stimme. Während der einseitigen Partie hatte er an der Seitenlinie Höllenqualen erlitten: "Das Spiel war von draußen ganz schlimm anzusehen. Deshalb bin ich in der Halbzeit nicht in die Kabine gegangen. Sonst wäre es dort richtig ungemütlich geworden. Während der gesamten 60 Minuten habe ich nicht glauben können, dass das das Team ist, das ich seit dieser Saison trainiere. Das war eine schallende Ohrfeige." In der Tat: Vorne fehlte die Dynamik und jeglicher Zug zum Tor. Die Rückraum-Strategen Sven-Sören Christophersen, Timo Salzer, Alois Mraz und Daniel Valo versagten auf der ganzen Linie. Lediglich Christophersen bemühte sich und brachte es am Ende auf sieben "Goals". Dazu verballerten die Grün-Weißen drei Siebenmeter in der Anfangsphase. Und sie konnten gleich mehrere Überzahlsituationen nicht nutzten. Selbst dann nicht, als sie sechs und Lemgo nur vier Leute auf dem Feld hatten. In dieser Konstellation flog ein Fehlpass von Alois Mraz gleich zwei Meter an Peter Jungwirth vorbei ins Seitenaus.
Die Folge: Nach dem 4:5-Anschluss in der neunten Minute durch einen Doppelschlag des Ex-Lemgoers Christophersen, der von den 4164 Zuschauern in der Lipperlandhalle mit freundlichem Applaus begrüßt wurde, zogen die Ostwestfalen auch ohne Michael Kraus (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und den in Durchgang eins nicht eingesetzten Holger Glandorf davon. Beseelt von dem Willen, die von Coach Volker Mudrow geforderte "Rache" für die 30:31-Hinspielpleite in Wetzlar zu erfüllen, erzielten sie Treffer auf Treffer. Quasi nach Belieben. Während die HSG auf der Gegenseite satte 21 Minuten ohne eigenes Tor blieb. Erst Christophersen, den es nach zwei Jahren in Wetzlar im Sommer zu den Füchsen nach Berlin zieht, beendete die unglaublich lange Flaute des Tabellenzwölften. Als er kurz vor der Pause das 5:16 markierte, war die Partie allerdings längst gelaufen.

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